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Robert hat geschrieben am Mo 27 Sep 2004 20:54:14 CEST
Fundstück aus dem Telepolis-Forum:
Die Roten sind besser angezogen als die Braunen (das ist aber auch nicht schwer)
Die Braunen besaufen sich vor TV-Auftritt, die Roten danach.
Die Braunen stellen keine überlebenden KZ-Wärter als Kandidaten auf. (Biologisch begründet)
Bei den Roten wird man mit Stasi-Vergangenheit als Spitzenkandidat bevorzugt. Ehrenmitgliedschaft für Abschußerfolge am Antifaschistischen Schutzwall sind noch in Diskussionsphase.
Die Braunen und Roten vertrauen auf starken Staat und Führung. Sie können sich aber auf niemanden einigen (Die Roten mögen keine Österreicher und die Braunen niemand aus Tiflis, auch wenn er als Josef getauft wird)
Die Braunen und Roten sind gegen Hartz IV Die Braunen sind aber für Hatz I-IV´ Die Roten sind nur für Hatz III und IV
I Hatz auf Ausländer II Hatz auf Schwule III Hatz auf Wessis IV Hatz auf "Reiche"
Bei Hatz III und IV ergibt sich hohe programmatische Übereinstimmung mit der PDSED und NPDVU, was sich auch in der sehr argumentativen Plakatwerbung zeigte.
Admin Kommentar: Sehr sarkastisch.
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Jan S. hat geschrieben am Mo 27 Sep 2004 11:05:35 CEST
Guten Tag,ich wurde in diesem Jahr in die Stadtvertretung gewählt. Nun gab es auf der letzten Sitzung den Antrag auf Überprüfung der Stadtvertreter auf ehemalige IM-Tätigkeit, der auf heftigen Widerstand der PDS-Fraktion stieß. Ich habe mich in dieser Sitzung für diese Überprüfung ausgesprochen. Nun bekam ich den freundlichen Hinweis, dass ich mit dem Thema Stasi etwas vorsichtiger umgehen solle, da auch nach 15 Jahren die Nachfolgeorganisation der Stasi längst nicht so harmlos ist wie ich vielleicht glaube.Nun meine Frage: Gibt es solch eine Nachfolgeorganisation wirklich und wenn ja - welchen Einfluss hat sie?
Admin Kommentar: Wichtigmacherei und Drohgebärden aus den Reihen einstiger SED-Kader gibt es immer wieder. Gerne führt die PDS als Argument, das nach 15 Jahren Schluss "mit der Verfolgung" sein müsse und Stasispitzel und Nomenklaturkader ein demokratisches Recht auf Integration in der Gesellschaft hätten. Das trifft zu - es leitet sich daraus aber kein Recht an der Teilhabe der Macht ab. Wer demokratiefeindlich und zum Schaden von Mitbürgern handelte hat keinen Anspruch Sonderrechte zu verlangen und muss sich überprüfen lassen, wenn das Gesetz es so vorsieht. Nicht umsonst verabschiedete der Bundestag diese Regelungen für wichtige öffentliche oder staatliche Funktionen: zum Schutz der Demokratie.
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Saul, Harald hat geschrieben am So 26 Sep 2004 19:00:06 CEST
Es ist gut, dass es Menschen gibt, die die Vergangenheit nicht ruhen lassen wollen.. Zuviel Unrecht ist geschehen, unter dem Deckmantel "Wir haben ja nur unsere Arbeit gemacht..."
Admin Kommentar: Ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft. Trotzdem darf die Vergangenheit nicht dominieren um Kraft für die Zukunft frei zu haben. Die Mittäter der repressiven DDR vergessen ihre Mitverantwortung sehr schnell, die Opfer von Repression und Stasi können oftmals das Erlebte schwer vergessen.
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rene hat geschrieben am Sa 25 Sep 2004 14:28:45 CEST
was ist nur in unserem land los? wenn die pds wieder wahlen gewinnt und politische häftlinge der stasi auf mehr gerechtigkeit warten müssen. mich hat dieses gästebuch sehr nachdenklich gemacht, dafür vielen dank!
Admin Kommentar: Es gibt tatsächlich eine Diskrepanz zwischen Opfern und Tätern des DDR-Regimes. Auch die breite Öffentlichkeit bagatellisiert die Mitverantwortung vieler PDS-Genossen am repressiven DDR-Regime und würdigt kaum die Zivilcourage zehntausender Bürger, die für ihre Bemühungen politisch inhaftiert wurden. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur hat noch einen langen Weg vor sich.
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Tatjana Sterneberg hat geschrieben am Fr 24 Sep 2004 11:12:36 CEST
Sehr geehrtes Forum,
hiermit teile ich Ihnen mit, dass es für Verfolgte der SED-Diktatur ein weiteres Beratungsangebot gibt. Insbesondere sollen Betroffene Unterstützung im Verfahren um die Anerkennung von Haftfolgeschäden nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG)erhalten.
Beratungs- und Informationsstelle beim SoVD – Sozialverband Deutschland Kurfürstenstraße 131, 10785 Berlin Tel.: 030 / 2639 38 – 0 (Zentrale) Kontakt: Frau Sterneberg ( selbst Betroffene) und Herr Drobisch Sprechzeiten: Montag + Donnerstag, 15:00 Uhr – 18:00 Uhr
*** Terminvereinbarung erbeten***
Admin Kommentar: Herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Da es sehr wenige qualifizierte Beratungsangebote gibt, freuen wir uns über Ihre neue Informationsstelle. Als selbst Betroffene können Sie die Ratsuchenden bestimmt vertrauensvoll beraten - viel Glück!
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Richard Schreiber hat geschrieben am Do 23 Sep 2004 00:49:06 CEST
Sie sollten nicht beständig von Stasi-Opfern sprechen sondern auch die vielen anderen Opfergruppen bedenken. Über die in der SBZ7 DDR zwangsenteigneten Unternehmer suchte ich auf Ihrer Internetseite vergebens.
Richard Schreiber, Berlin
Admin Kommentar: Zwischen 1945 und 1953 wurden sehr viele Unternehmer enteignet. Den Stalinisten ging es dabei nur teilweise um den Vermögenseinzug einstiger Nazigrössen, sondern vielmehr darum die Überführung von Privateigentum in Volkseigentum zu forcieren. Sie finden qualifizierte Informationen hierzu auf unsere Linkseite, unser Linktipp lautet: http://www.rupic.de
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irani mejia hat geschrieben am Mi 22 Sep 2004 03:41:40 CEST
hola soy de mexico....por favor contesten
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Stephan Dorn hat geschrieben am Mo 20 Sep 2004 21:13:12 CEST
Als Bürger des gemeinsamen Deutschlands bedanke ich mich für ihre Arbeit. In Passau geboren hatte ich das Glück, damals auf der "richtigen" Seite zu sein. Einige Freunde (darunter ein Wehrdiensverweigerer in Berlin-Ost) hatten es nicht so leicht. Schon weil ich immer noch höchsten Respekt vor dem Mut von solchen Personen habe, würde ich mir mehr Raum für die Würdigung der Leistung für Freiheit und Demokratie wünschen. Erschreckend sind aus meiner Sicht drei Punkte, nämlich die Verharmlosung des DDR-Regimes (teilweise Verklärung, weil einzelne Personen persönlich angenehme und völlig normale Jugenderlebnisse zu DDR-Zeiten mit dem Regime verwechseln), das Wiedererstarken von Extremisten (PDS, NPD und DVU mit ähnlichem Vorgehen und in Teilen deckungsgleichen Ideologien) und der scheinbare Erhalt von Seilschaften aus der Diktaturzeit.
Sollten Sie oder einer Ihrer Mitstreiter einmal einen Aufenthalt in der Region Passau planen, so würde ich Sie gerne zu einer Diskussion in meinem CSU-Ortsverband einladen. Ich kann hierzu weder Honorar, noch hunderte Besucher (bei Horst Seehofer hatten wir zwar 320, bei einer Diskussion über die Stasi wird die Zahl aber überschaubar sein) bieten, aber einige interessierte Personen (meine Frau ist auch in Berlin-Mitte geboren und dürfte dazu gehören).
Admin Kommentar: Den von Ihnen angesprochenen Punkten (Verharmlosung des DDR-Regimes, das Wiedererstarken extremstischer Parteien und die Seilschaftsstrukturen), stimmen wir voll zu. Allerdings liegt es auch an den etablierten und demokratischen Parteien sowie in der Verantwortung der Massenmedien und Schulen, wie die Gefahren von Ideologien und demokratiefeindlichen Gesellschaftsentwürfen dargestellt werden. Extremismus nährt sich aus Unzufriedenheit und kann nur dann eine Gesellschaft dominieren, wenn eine schweigende Mehrheit eine agressive Minderheit gewähren lässt oder sich dieser gar unterordnet. Gegen demokratiefeindliche Unvernunft kann nur dann gehandelt werden, wenn der Wert der Demokratie als verteidigenswert erkannt ist. Wenn jeder dritte Wähler in Sachsen seine Stimme einer ideologielastigen oder extremistischen Partei gab, dann ist dies nicht nur Protest, sondern Mitverschulden der sozialen Strukturen der Gesellschaft, die es nicht geschafft hat, ihre Kernkonflikte und Hauptprobleme mehrheitlich zu lösen. Im Gebiet der ehemaligen DDR kommt speziell der PDS eine besondere Bedeutung zu, da diese Partei zu weit über 90% alter SED-Mitglieder besteht und, laut eigener Satzung, "das System überwinden" will. Die PDS legitimiert die DDR und Lebenswege ihrer verantwortlichen Funktionäre bis zum heutigen Tage in hunderten lokalen und regionalen Parteigliederungen und Unterorganisationen (am fanatischsten ist der "ISOR e.V.). Zehntausende Mitglieder an der Basis dieser Partei sind Rentner mit Sonderrentenansprüchen, da sie mitverantwortlich in der DDR in bewaffneten Organen, staatlichen Institutionen, Verwaltungen oder bei der Stasi waren. Dieses Netzwerk agitiert mit Leichtigkeit unzufriedene Wählerschichten für sich. Dabei haben genau diese "Genossen" in der DDR ihre Unfähigkeit für Reformen und Demokratiefähigkeit spätestens nach Gorbatschow bewiesen, und zeigen auch in Mecklenburg-Vorpommern und dem Land Berlin, das eine PDS-Regierungsbeteiligung nicht im Ansatz konstruktivere Lösungen bieten kann.
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Bzeer hat geschrieben am Fr 17 Sep 2004 18:57:34 CEST
Die Brandenburger bekommen die Regierung die sie verdienen.
Wer keine Zeit hat, sich über die Kandidaten zu informieren, verschiedene Quellen zu sichten und verschiedene Meinungen zu vergleichen,heute nichts leichter als das, sondern seinen Computer für Ballerspiele benutzt und sich im übrigen, statt sich selbst zu informieren, mal eben "informieren läßt" darf sich hinterher nicht entschuldigen, er habe nichts gewußt, "das" nicht geahnt u. dgl. Wenn man schon z.B. den Deutschen in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts heute ihre Entschuldigung, nichts gewußt zu haben, nicht zubilligt, so kann man das heute erst recht niemandem mehr zubilligen.
Admin Kommentar: Totalitäre und demokratiefeindliche Parteien unterscheiden sich nur in der Form, nicht aber in der Absicht. Wer ideologische Programmatik bietet und den Wählern populistische Heilsversprechungen macht, sollte skeptisch betrachtet werden.
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Lian hat geschrieben am Do 16 Sep 2004 19:04:13 CEST
Echt tolle seite müsste nur bekannter werden DANKE SCHÖN- Habt uns echt geholfen.......
Admin Kommentar: Bitte
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Betty hat geschrieben am Mi 15 Sep 2004 23:25:13 CEST
Hallo, Warum muß es eigentlich immer ein retro Look sein mit alten Emblemen aus Zeiten der DDR? Es gibt doch genügend andere Möglichkeiten zu zeigen das man stolz ist ein Kind des Ostens zu sein. Ich habe vor einiger Zeit einen Model Job gehabt wo ich auf ganz andere Gedanken gebracht wurde. Schaut euch mal http://www.ostkind.com an und macht dort vielleicht auch mal ein paar neue Kreative Vorschläge ohne gleich einen Ossi Wessi Konflikt durch das Tragen von einem T-Shirt zu provozieren. Ich hoffe hier niemanden verärgert zu haben. Wenn ihr wissen wollt wer Euch geschrieben hat, dann könnt Ihr mich auch unter http://www.bettymaus24.de.vu finden.
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Horst hat geschrieben am Di 14 Sep 2004 09:46:47 CEST
Innerhalb eines Forschungsantrages bei der BStU habe ich Unterlagen über einen IM bekommen, der lt. Treffbericht in Gesprächen mit Vertretern der DDR - Sicherheitsorgane u. a. über eine Person unaufgefordert negative Auskünfte gegeben hat, so dass der Eindruck entstand, diese Person sei asozial.( "Zwielichtiger Umgang" / "schlechter Lebenswandel" usw. )
Mit welchen Konsequenzen hatte eine Person in der DDR zu rechnen, fiel auf ihn der Verdacht eines asozialen Lebenswandels ? In der Zeitschrift "Horch und Guck" las ich einen Artikel über den bestbezahlten Spitzel der Stasi , dem IM "Kiste". In dem Artikel wurde auch erwähnt, dass in der Zeit von Ulbricht Asozialität verfolgt und sehr hart bestraft wurde. Wurde in der Regierungszeit von Honecker weniger hart bestraft?
Könnte ich hier von Ihnen einige Auskünfte bekommen?
Bei dem besagten IM habe ich schriftlich nachgefragt, wieso er so etwas getan hat. Als Antwort bekam ich, dass es nicht seriös ist, wenn ich mich dazu hinreißen lasse, ihn als "IM" zu veruteilen. Dabei hat die Birthler - Behörde die Akten herausgegeben.
Sind Fälle bekannt, wo die Gauck / Birthler - Behörde IM - Unterlagen zu Unrecht herausgegeben hat ?
Alles Gute für Sie und danke im Voraus für Ihre Antwort.
Admin Kommentar: Bis zum Untergang der DDR konnten Bürger wegen asozialen Verhaltens zu Haftstrafen verurteilt werden. Das MfS suchte oftmals Gründe "Feindobjekte" zu kirminalisieren. Dazu gehörten vor allem Oppositionelle die es im Rahmen der Richtline 1/76 zu "zersetzen" galt. Die Beschädigung des Leumundes und Abstrafung als "asoziales Element der Gesellschaft" konnte erfolgen, wenn länger als drei Monate kein staatlich anerkannter Arbeitsplatz nachgewiesen wurde. Künstlerische und freiberufliche Tätigkeiten, die sich gegen die Interessen der DDR richteten, konnten den Tatbestand des Asozialen bereits erfüllen. Wenn Sie einen Forschungsauftrag bei der BSTU gestellt haben dann dürfte Ihnen klar sein welch hohe Anforderungen an die Bekanntgabe von Personen, die als IM des MfS tätig waren, per Stasiunterlagengesetz gestellt sind. Die BSTU berät Sie rechtsverbindlich bei jeder individuellen Anfrage.
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Franz-Friedrich Welt hat geschrieben am So 12 Sep 2004 12:45:23 CEST
Bensberg den 12. September 2004
Im Auftrag nachstehen aufgeführtes Urteil zur Kenntnisnahme; hier eingescannt mit bearbeitbarem Text, der besseren Lesbarkeit wegen. Inhaltlich korrekt. (Schrift und Zeilenabstand abweichend vom Original.) FFW:
Vor dem Kammergericht Berlin hat erneut der ehem. Bundes- vorsitzende Jörg Moll gegen den derzeitigen Bundesvorstand (Stichler, Mokros Diederich) obsiegt. Hier der Beschluß:
Kammergericht Beschluss Geschäftsnummer: 11 U 18/04, 19.08.2004, 11 O 595/03 Landgericht Berlin
In dem Rechtsstreit
des Vereins "Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge - Vereinigung der Opfer des Stalinismus - e.V." vertreten d.d. Bernd Stichler, Dietmar Mokros und Hugo Diederich, Stresemannstraße 90, 10963 Berlin,
Beklagten und Berufungsklägers,
Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Robert Schumacher, Scharnweberstraße 100, 13405 Berlin,
gegen
den Herrn Jörg Moll, Düsseldorfer Straße 360, 47053 Duisburg,
Kläger und Berufungsbeklagten,
Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte Wittemöller Müller Radack Meyer, Postplatz 3, 16761 Hennigsdorf,
hat der 11. Zivilsenat des Kammergerichts durch die Präsidentin des Kammergerichts Nöhre, den Richter am Kammergericht Groth und die Richterin am Landgericht Dr. Emmrich am 19. August 2004 beschlossen:
Nachdem der Beklagte mit Schriftsatz vom 15. Juni 2004 seine Berufung zurückgenommen hat, wird er des eingelegten Rechtsmittels für verlustig erklärt. Zugleich hat er die durch das Rechtsmittel entstandenen Kosten zu tragen, § 516 Abs. 3 S. 1 ZPO.
Nöhre Groth Dr. Emmrich
Beglaubigt - Ausgefertigt
Stempel Justizangestellte
Offensichtlich hat der derzeitige Bundesvorstand eine öffent- liche Institution täuschen wollen und zeigte seine Berufung ohne Begründungsangabe hinsichtlich seiner Verurteilung vom 10.05.04 des Landgerichtes Berlin - AZ: 11 0 595/03 - vor dem Kammergericht an.
Zur Erinnerung: Lt. Urteilsbegründung vom 10.05.04 wurde bestätigt, daß der ehemalige Bundesvorsitzende Jörg Moll rechtswidrig und mit kriminellen Praktiken von seiten des derzeitigen Bundesvorstandes (Stichler, Mokros, Diederich), einschließlich Spielvogel, auf einer unzulässigen Außerordent- lichen Generalversammlung seines Amtes enthoben wurde.
Weil dieser Vorstand trotz klarer gerichtlicher Entscheidung und der Entlarvung verbandsschädigender Handlungen in Berufung ging, müssen die Mitglieder der VOS erneut die Anwalts- und Gerichtskosten, wie schon die Kosten beider Verfahren vor dem Landgericht Berlin, bezahlen.
Hartmut Stahl
Admin Kommentar: Rechtswidrige Verhaltensweisen von Bernd Stichler, Dietmar Mokros und Hugo Dietrich werden derzeit gerichtlich überprüft. Die VOS ist als älteste Organisation ehemaliger politischer Häftlinge nicht für Verfehlungen des derzeitigen Vorstands verantwortlich zu machen.
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Bruno Peter Lewicki hat geschrieben am Do 09 Sep 2004 15:52:01 CEST
Alt, gebrechlich, nicht von Nutzen Alt, gebrechlich, nicht von Nutzen gehbehindert, augenkrank. Die Kinder kommen nur noch selten, das Konto, klein ist, auf der Bank. Zuviel Alte gibt es heute, und in Zukunft werden's mehr. Den Jungen, knapp sind Arbeitsplätze Rente steht in Frage sehr. Unser Staat ist "demokratisch", und so "christlich" gibt er sich. Die Reichen, meist, sind egoistisch, die Andren läst man oft im Stich. Kinder werden abgetrieben, weil sonst der "Luxus" nicht mehr drin. Tödlich Krankheit zieht weit Kreise, nach Forschung ist nur wenig Sinn. Lebensstandard ist uns wichtig, so egal, um welchen Preis. Um Bettler macht man große Bogen, ich selbst fahr auf dem selben Gleis. Ablenkung mit flimmernd Bildern, laut Musik, das Ohr dröhnt zu. Liebe wird herab gewürdigt, nur der Akt zählt, nicht das "du". Arbeit, oft die reinste Geißel, großer Zeitdruck macht uns krank. Fleißig sein, das ist schon richtig, doch wie selten hört man Dank. Der Takt der Trommel, wird erhöhet, Galeeren- Sklaven sind wir heut'. Ruhestand gesund genießen, wird kaum geboten, einfach' Leut'. Viele sterben an Gehirnschlag, auch das Herz macht nicht mehr mit. Abwehrstoffe fehl'n dem Körper, Drogensucht hält viele "fit". So schlag' ich vor, hier eine "Lösung", der Altenflut, zu werden Herr. Erlasst die Steuer, dem, ab dreißig, wenn's ihn mit sechzig nicht mehr gibt. Schläfert ein doch, uns die Alten, nur den Jungen bahnt den Weg. Die Menschenflut wird so gelenket, was alt und krank ist, stoßt vom Steg. Nicht vereinbar, mit dem Worte, das, da steht in heil'ger Schrift! In Gottes Liebe, soll'n uns helfen, das Gegenteil ist pures Gift. Autor: Bruno Peter Lewicki
Admin Kommentar: Beiträge die ausschliesslich Werbung für themenfremde Internetseiten machen sind unerwünscht. Bitte beachten.
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Rita Horvay hat geschrieben am Mi 08 Sep 2004 12:27:01 CEST
Suche Interwievpartner/-innen für wissenschaftliche Arbeit, die in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert waren.
Admin Kommentar: Bitte beschreiben Sie Ihr Vorhaben etwas konkreter - Danke.
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Jörg Plath hat geschrieben am Sa 04 Sep 2004 14:43:32 CEST
Die Seite www.stasiopfer.de gehört neben der Seite www.bstu.de zum Besten, was das Internet zu dieser Thematik zu bieten hat.
Herzliche Grüße aus Güstrow!
Jörg Plath
Admin Kommentar: Vielen Dank für das Lob. Aus Zeit und Kostengründen ist die Erweiterung unserer website überfällig. Daher in eigener Sache: Wir suchen nach einem CMS auf open-source Basis welches Content in HTML ablegt und bestehende Seiten integriert - vor allem jedoch für Laien verständlich zu bedienen ist. Ebenso suchen wir professionelle Hilfe bei dem Aufsetzen des geeigneten CMS.
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Frank Richter hat geschrieben am Sa 04 Sep 2004 13:04:06 CEST
Hallo !
Ich möchte gerne Kontakt aufnehmen zu ehemaligen politischen Häftlingen, die in der JVA Cottbus waren. Ich war dort von April bis November 89 wegen sogenannten "Ungesetzlichen Grenzübertritt". Suche insbesondere: Steffen aus Naumburg, Spitznahme war Steffek der 40-Jährige. Grüsse an alle die nicht vergessen haben! Frank aus Ebersbach Sachsen. Heute in Bayern.
Admin Kommentar: Viel Glück bei der Suche nach Haftkameraden.
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Jesse hat geschrieben am Sa 04 Sep 2004 05:05:06 CEST
Tolle Seite, da weiß man gar nicht, wo man zuerst reinschauen soll. Die Auswahl ist riesengroß. Echt klasse!!!
Admin Kommentar: Lesen Sie was Sie interessiert. Für Diskussionen steht Ihnen bei Bedarf unser Forum auf www.stasiopfer.de zur Verfügung.
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Das werden Sie noch hat geschrieben am Do 02 Sep 2004 21:50:55 CEST
Wenn Sie nicht die ständigen Verleumdungen gegen Herrn Peter Porsch unterlassen werde ich dafür sorgen das auch Sie eine Unterlassungserklärung bekommen! Sie sollten sich schämen!
Admin Kommentar: Behördliche Auskünfte und Verleumdungen sollten Sie nicht leichtfertig verwechseln. Anonyme Drohungen werten wir so wie die Versuche des Peter Porsch Medien einen Maulkorb zu verpassen. Nach wie vor gilt folgende Tatsache, die auf Grund von Stasiakten und nach dem sehr rigiden Stasiunterlagengesetz durch die BSTU auf Antrag mitgeteilt wurde; Zitat: 6. Unterlagen zu Mitarbeitern des MfS werden als solche nur dann herausgegeben, wenn sie zweifelsfrei auf eine IM-Tätigkeit hinweisen und die Identität der mit Decknamen erwähnten Person feststeht. Beides war hier der Fall. Wenn Sie mehr zur behördlichen Feststellung des Stasispitzels Peter Porsch, alias "IM Christoph", wissen wollen, dann lesen Sie bitte auf der offiziellen Seite der Behörde nach: http://www.bstu.de/aktuelles/presse2004/index.htm
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Ralf Darbritz hat geschrieben am Mi 01 Sep 2004 01:25:25 CEST
Bin auch ein Opfer; der etwas "besonderen" Art.
Denn meine eigenen Eltern - Stasi im Gelände des ehem. Gefängnis Hohenschönhausen - haben mich persönlich 1979 im Jugendwerkhof Olgashof - Krs. Wismar - abgeliefert.
Bin bis heute damit nicht fertig geworden, denn selbst jetzt nach so vielen Jahren - seit der Wende - verweigert man mir Antworten - durch meine Verwandschaft.
Ich bin total abgestürzt und wieder auferstanden. Geboren: 1962
Hier mein Erlebnisbericht zum nachlesen und Mut machen, es geht auch anders: DANKE für die Aufmerksamkeit im Voraus!
http://www.patienten-band.de/praevention/Ralf Darbritz.htm
Ich hatte echt geglaubt, das man die Vergangenheit los wird. IRRTUM. Sie holt einen ein, wenn man es am wenigsten erwartet.
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