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jenny hat geschrieben am Di 04 Jan 2005 12:16:36 CET
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Sommer 2005 werden wir in Zusammenarbeit mit dem Berliner Unterwelten e.V. eine Ausstellung zum Thema Spionagetechnik in einem Bunker unter dem Alexanderplatz durchführen. Der Focus der Ausstellung liegt auf der Zeit des Kalten Krieges, wobei besonders die geheimdienstlichen Aktivitäten zwischen der DDR und der BRD thematisiert werden. Durch die Zusammenarbeit mit einigen Privatpersonen haben wir bereits einige sehr interessante Ausstellungsstücke für die Ausstellung akquiriert. Ziel ist es sowohl Laien als auch Technik-Interessierten die spionagetechnischen Möglichkeiten der Kontrolle und Überwachung des Menschen aufzuzeigen ,sowie die Rolle der Spionageaktivitäten zwischen den zwei deutschen Staaten genauer zu beleuchten. Wir wenden uns an Sie mit der Bitte um fachliche Zusammenarbeit. · Besitzen Sie Geräte/Anlagen, die im letzten Jahrhundert zur Spionage benutzt wurden (Kameras, Wanzen, Funkanlagen etc.) und die Sie bereit wären, uns für die Dauer der Ausstellung zu überlassen? · Wären Sie bereit, uns fachlich zu unterstützen z.B. durch geschichtliche oder technische Informationen oder Beratung bei der Beschilderung der Ausstellungsstücke? · Haben Sie Kontakt zu Personen, die an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert wären? Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse für dieses Projekt gewinnen konnten und freuen uns auf Ihre Nachrichten.
Mit freundlichen Grüssen
CSS-Team Jenny Fischer Assistentin Eventmanagement/ Assistant Event Management
Admin Kommentar: Viel Glück mit Ihrem Projekt und hoffentlich erhalten Sie über unsere Leser Hilfsangebote.
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Franz-Friedrich Welt hat geschrieben am Di 04 Jan 2005 04:39:46 CET
Bensberg den 03. Januar 2005
Liebe verehrte Leser! Unter "http://hometown.aol.de/ffwgrafik/homepage/privat.html" ist z.Zt. der Zugriff auf mein private Gästebuch leider nicht mehr möglich. Daher begnüge ich mich hier mit einem Provisorium unter: "http://www.gaestebuch.cx/neu.cgi?FFW" Alle bisherigen Einträge ab März 2003 werden später wieder einzusehen sein.
Mit freundlichen Grüßen Franz- Friedrich Welter
Admin Kommentar: Viel Glück in 2005 und mit Ihrem neuen Gästebuch!
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Henry Albrecht hat geschrieben am So 02 Jan 2005 01:46:04 CET
Habe ungeplanterweise mit dem Lesen angefangen und konnte nicht mehr aufhören. Eigentlich wollte ich mich mit dem Scheiß nicht mehr beschäftigen. Aber ich bin Jahrgang 58 und habe leider auch meine Erfahrungen machen müssen. 1981 erste Verhaftung in Magdeburg,anschließend 18 Monate Tagebau in Bitterfeld (heute defekte Bandscheiben). 1987 Inhaftierung beim MfS in Rostock anschließend Bützow. 1989 Prag ! Alles Gute bei der weiteren Gestaltung der Seite und hoffentlich auch etwas Beachtung ! Henry Albrecht
Admin Kommentar: Sie können zur Gestaltung der Seiten beitragen: jeder ehemalige politische Häftling oder Verfolgte des SED-Regimes kann Auszüge seiner Stasiakten oder authentische Materialien (auch anonymisiert)zur Verfügung stellen. Gerade die jüngere Generation sollte via Internet kostenlosen Zugang zu umfangreichen Belegen der ideologisch bedingten Verfolgung von Menschen in der DDR erhalten.
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Siegfried Schmidt hat geschrieben am Fr 31 Dez 2004 11:05:25 CET
Noch 52 Jahre nach dieser "Staatsaktion" des Stasi-Vorläufers "Deutsches Volkspolizei/kasernierte Volkspolizei", die erst im Sommer 1953 mit der Staatssicherheit zusammengeschlossen wurde, ist das private Wohnhaus des als "minderjährigen 8-jährigen Wirtschaftsverbrecher zwangsausgewiesenen Herbert Hörnlein, Am Selliner See Nr. 1 im Ostseebad Baabe auf Rügen" seit der Staatsaktion im Frühjahr 1953 beschlagnahmt. Als Schenkung von Mutter auf Sohn im Rahmen des gesetzlich geschützten Mündeleigentumes mit vom Amtsgericht Bergen/Rügen im Oktober 1952 eingesetzer Mündel-Pflegerin hätte das Eigentum bis zur Volljährigkeit am 9.1.1966 staatlich verwaltet werden müssen. Die Gemeinde Ostseebad Baabe behauptet nun, vertreten durch das Amtsgericht Bergen und das Landgericht Stralsund (Urteil von 1999), bereits 1964 bzw.1965 sei eine "Nutzungsurkunde" und ein Verkauf nach dem "ARBEITERWOHNUNGSBAUGESETZ" der DDR begründet worden. Der gesetzliche Schutz des Mündeleigentums in Deutschland wird damit in Abrede gestellt. Siehe hierzu auch die Originalunterlagen in meinem Internetbuch: http://www.stasi-aktion-rose.de unter Kapitel 7: Ersatzlose Enteignung politisch verfolgter bekennender Christen in Deutschland. (Meine Familie wurde ab 1933 durch den Deutschen Staat auf der Insel Rügen als "bekennende Christen" verfolgt und benachteiligt.) Siegfried Schmidt, freier Schriftsteller, Zobelhaus am Park, Carlstraße 3A, 18586 Ostseebad Göhren/Rügen 31.Dezember 2004
Admin Kommentar: Die Zwangsverstaatlichungen in den frühen Jahren der DDR betrafen viele kleine Unternehmen und Familienbetriebe. Zehntausende Menschen wurden entrechtet oder gar kriminalisiert. Der beigefügte Link berichtet von dieser bitteren Vorgehensweise in der SED-Diktatur.
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Olaf Karasch hat geschrieben am Mi 29 Dez 2004 02:37:47 CET
Danke für das Forum!
Ich bin 1988 (damals in Leipzig gewohnt)an meiner gut geplanten Flucht aus der DDR gescheitert und eine Nacht vor der Schleusung im Christlichen Hospiz in der Auguststrasse in Berlin verhaftet worden. Ich weis wer mich damals verraten hat und kann das auch Beweisen. Herr Bernd Fleckeisen Delitzscher Landstrasse 61 04158 Leipzig war es. Für diese Behauptung kann ich jederzeit gerade stehen!
Durch ihn durfte ich dann in Bautzen einsitzen.
Meine Frage ist,habe ich heute noch Möglichkeiten Rechtlich gegen diesen Mann vorzugehen?
Mit freundlichen Grüßen
Olaf Karasch
Admin Kommentar: Die individuelle strafrechtliche Verantwortung für Mittäter der Stasi ist (bis auf Mord etc.) verjährt. Die moralische Verantwortung bleibt bei jedem damals Mitverantwortlichen des repressiven Geheimdienstes bestehen. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber Zweifel an der Eignung für hoheitliche Funktionen oder Berufsausübunen festgelegt. Täter und Mittäter eines Regimes sollen nicht wieder Gelegenheit zum Machtmissbrauch bekommen.
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Udo Steinacker hat geschrieben am Do 23 Dez 2004 17:19:00 CET
Guten Tag, ich bin selbst ein Stasi- Opfer.Von 10.1980 - 10.1981 wurde ich wegen $ 213 vorbereitung zur Republikflucht zu einen Jahr Freiheitsentzug verurteilt und in Cottbus abgesessen. Nur durch Zufall bin ich auf eure Seite gestoßen. Ich bedauere das ich die Liste der MFS Mitarbeiter nicht mehr einsehen kann. Warum Mitleit haben mit diesen Verbrechern? Ich habe die Zeit bis heute nicht vergessen. Frohe Weihnachten Udo Steinacker
Admin Kommentar: Wir bieten allen interessierten ehemaligen politischen Häftlingen an bei der Veröffentlichung von Auszügen aus ihren Stasiakten behilflich zu sein. Im Internet sind noch immer zu wenig Zeitzeugnisse der Repression des SED-Regimes nachlesbar - wir möchten einen Beitrag leisten dies zu ändern. Wer im Internet zur Aufarbeitung des DDR-Unrechts etwas leisten möchte und über keine Kenntnisse zum Erstellen einer eigenen Präsenz besitzt, kann sich jederzeit bei uns melden.
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TeamStasiopfer hat geschrieben am Di 21 Dez 2004 03:49:44 CET
Weihnachtswünsche-Weihnachtspause
Allen Besuchern und Schreibern dieses Gästebuchs ein herzliches Dankeschön. In diesem Jahr nahmen über 315 000 Leser das Forum wahr oder beteiligten sich aktiv. Das Gästebuch wurde etwa 38 000 Mal allein über Suchmaschinen aufgerufen. Die Zahl der Seitenabrufe unserer website lag bei etwas über 1,5 Millionen ( etwas geringer als im Vorjahr) die registriert wurden. Erfreulich ist die stark gestiegene Besucherzahl (über 1800 Seitenabrufe monatlich) aus dem Intranet des Bundes und Bundestags.
Auch für das abgelaufene Jahr gilt was wir bereits 2002 unseren Lesern mitteilten:
Durch die hohen Besucherzahlen entstand eine Verantwortung, der wir nicht immer gerecht werden können. Die website sollte noch umfangreicher und differenzierter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beitragen. Daher bitten wir um Entschuldigung, wenn wir bestimmte Erwartungen nicht erfüllen konnten oder können. Wir sind nur eine kleine Initiative, die mit begrenzten Mitteln versucht einen Beitrag zur Aufarbeitung des DDR Unrechts zu leisten. Daher freuen wir uns über die beständig wachsende Zahl neuer Internetseiten zum Thema.
An die Verfolgten und Betroffenen der DDR gehen unsere besonderen Weihnachtswünsche: Ihnen und Ihren Familien alles Gute, Gesundheit und mutige Zuversicht für eine gerechtere Zukunft.
Den interessierten Mitlesern danken wir für das Interesse und die gezeigte Courage. Jedem, der die DDR selbst nicht erlebte, sich jedoch für die Aufarbeitung des Unrechts einsetzt, gilt unser persönlicher Dank.
Den Mittätern und Tätern des DDR Unrechts wünschen wir: stellen Sie sich Ihrer persönlichen Verantwortung, tragen Sie offen zur Aufarbeitung der zweiten deutschen Diktatur bei.
Den Störenfrieden (aus alten Seilschaften, ideologisch verqueren Extremisten und Trollen des Internet) dieser website sei gesagt: wir werden uns 2005 weiterhin um authentische Aufarbeitung bemühen.
Admin Kommentar: Im Jahr 2005 werden wir die längst überfällige Umstellung unserer website auf ein benutzerfreundliches Content Management System realisieren und somit den Umfang an Informationen enorm ausweiten können. Ab Anfang Januar 2005 wird das Gästebuch wieder geöffnet.
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Franz- Friedrich Wel hat geschrieben am Mo 20 Dez 2004 11:47:20 CET
Bensberg den 19. Dezember 2004
Liebe Kameradinnen, Kameraden und sehr verehrte Gastleser,
Euch allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes NEUES Jahr! Wo bleibt die viel beschworene Einigkeit derer, die wir im GELBEN ELEND beschworen haben? Leider ist sie auf der Strecke geblieben.
Schach:
Schach du königliches Spiel, warst ein Gewinn für unsere kranken Herzen, für Zeit des Spiels, das Elend um uns her vergessend, im Gelben-Elend. Mit Leidenschaft so mancher Kampf bestritten, die wir hier macht und rechtlos hinter Gitter, so waren wir im Spiel oft König, im Gelben-Elend Es galt die Gleichheit als Gesetz, ob jung ob alt, z.T. noch Kinder und auch Greise, im Spiel da waren wir noch wer; im Gelben-Elend. Angefangen mit Mannschaft A, über A1 bis hin zu D 2 waren wir ungebrochen, von hunderten an Leidensgenossen; im Gelben-Elend. Disziplin im Spiel war oberstes Gebot, mit Liebe und Verbundenheit, kein Streit zum Ärger unserer Peiniger, im Gelben-Elend.
Bautzen ab 1948 *************************************
Mit kameradschaftlichen Grüßen Franz- Friedrich Welter
Admin Kommentar: Auch Ihnen wünschen wir gesegnete Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.
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Seelbach hat geschrieben am So 19 Dez 2004 16:01:36 CET
Leider weiß ich nicht so viel zu schreiben, weil ich so beeindruckt bin von dieser Seite. Vielen Dank für diese Seite, die eine totale Bereicherung für das Internet ist. Danke !!!
Admin Kommentar: Wir leisten nur einen bescheidenen Beitrag zur Aufarbeitung des DDR-Unrechts. Leider gibt es noch viel zu wenige Betroffene und Opfer der DDR die den Mut haben, durch ihre Stasiakten und Lebensgeschichten, zu einer authentischeren Auseinandersetzung mit der "Diktatur des Proletariats" zu verhelfen. Wir möchten jeden nur ermutigen seinen Beitrag zu leisten. Wer in einer Demokratie einschläft, kann in einer Diktatur aufwachen. Auch daher ist Aufarbeitung wichtig für die Demokratiefähigkeit Deutschlands.
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Carmen hat geschrieben am Sa 18 Dez 2004 20:13:57 CET
Ich möchte alle Leser mit PTBS auf meinen Link hinweisen. Es gibt eine Chance auf Heilung
Admin Kommentar: Danke für den Link. An dieser Stelle sein noch einmal auf die hervorragende Broschüre der Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen hingewiesen. Sie ist kostenfrei über viele institutionelle Stellen zu beziehen: "Gesundheitliche Folgen politischer Haft in der DDR" Viele ehemals durch das MfS Inhaftierte sind durch die Zumutungen in Verhören und den langen Haftzeiten psychisch und/ oder physisch gezeichnet. Oft handelt es sich um Traumatisierungsfolgen. Eine gute Übersicht ist online u.a. hier zu finden: http://www.maria-ruhl.de/mr/mh/2/ptbs.html
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Uwe Scholz hat geschrieben am Sa 18 Dez 2004 20:02:08 CET
Ich möchte mit diesem Eintrag bestätigen, was viele aufrechte Menschen aus tiefster Überzeugung des Freiheitswillens taten. Sie haben einen hohen Tribut für Ihre Überzeugung zahlen müssen und sind heute schlechter gestellt wie die Täter! Es ist für mich selbst zwangsausgesiedelter aus dem Grenzgebiet in Hohen Neuendorf am 29.08.1961 - unverständlich, daß die maßgeblichen Systemträger, Stasioffiziere, Generäle, die ganze Clice SED-Kreisleitung usw. heute besser gestellt sind und wieder dreist unter der "Fahne der PDS" auftreten und in keinster Weise ein Wort der Reue, ihrer Verblendung, Verfehlung zu erkennen gegeben haben. Nein - man hat das Gefühl, sie verhöhnen als ehemalige Peiniger noch heute ihre ehemaligen Opfer. Ich werde diese Schandtat nie vergessen und auch nicht verzeihen. Es muß unsere Pflicht sein, diese Leute immer wieder anzuprangern! Dieser sogenannte Arbeiter-und Bauernstaat war das schärfste Unterdrückungselement nach 1945!!. Die roten Genossen haben vom Faschismus sehr profitiert! Die Mechanismen hat die Stasi nahezu übernommen. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit in unserem Land möchte ich nie wieder eine MAUER!! Mein Mitgefühl haben die vielen unschuldigen Opfer in Stasihaft und auch Mauertoten!! Frau Birthler ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft für unsere gemeinsame Sache. Danke.
Admin Kommentar: Die personelle, fast deckungsgleiche, Identität von SED und PDS, wird leider viel zu oft in der Öffentlichkeit übersehen. Die PDS besteht zu über 92% aus alten SED-Genossen. Der überwiegende Teil war in der DDR in gehobener, verantwortlicher oder mitverantwortliher Position tätig. Hinzu kommt die Tatsache, das einige Zehntausend Mitglieder der PDS im "ISOR e.V" organisiert sind. Dieser Seilschaftsverband "ehemals bewaffneter Organe der DDR" sichert die "basisdemokratischen" Beschlüsse der PDS, die im Programm in der Aussage gipfelt das "System überwinden" zu wollen. Wohin demokratiefeindliche Ideologien führen hat Deutschland in einem Jahrhundert zur Genüge erleben können. Daher ist jeder Form von dümmlicher oder wohlklingender Ideologie Einhalt zu gebieten. Die absolute Mehrheit der ehemals politisch Inhaftierten der DDR lehnt kategorisch jede Form von Diktatur strikt ab.
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Claassen hat geschrieben am Fr 17 Dez 2004 19:46:43 CET
Hallo, ich lese schon seit wochen eure einträge und bin immer wieder platt, wie sich die ehemaligen stasis für ihr verhalten rechtfertigen - echt ätzend! Auf jeden fall weiter so! Obwohl ich zur wende erst 18 Jahre alt geworden bin, bin ich auch in die kartei der stasi aufgenommen worden. bin mit 15 für die berufsausbildung mit abitur abgelehnt worden - alle die zur eos durften (egal wie doof), hatten eltern mit dem richtigen parteibuch. nur durch zufall konnte ich dann doch bma machen und dann kam gottseidank die wende! auch in der ausbildung hatten wir viele lehrer, die stasi-ma waren und sich offen (!) dazu bekannt haben. Es war allgemein bekannt, das in jeder abi-klasse jemand war, der zur stasi ging.
Admin Kommentar: Derzeit versucht Henning Pawel, alias IM Oertel, in sehr wahrheitswidriger Form seine nachweislich schmutzige Weste rein zu waschen. Auf seiner Internetseite http://www.henning-pawel.de/stasi/stasi.html#vor dokumentiert er dies hinlänglich. Der Kinderbuchautor vertritt in seinen Werken und Lesungen hohe ethische und moralische Werte. Daher verteidigt er mit äusserster Bissigkeit sein Image als Kinderfreund und Literat, möchte seine Vergangenheit als freiwilliger und aktiver Spitzel der Stasi unter den Tisch kehren. Die Täterakten, die uns auf Grund früherer Verleumdungen Henning Pawels im Rahmen eines Forschungsantrags durch die BSTU offen gelegt wurden, sprechen eine andere Sprache. Offensive Taten des Stasispitzels Henning Pawel führten zur Verhaftung einiger Fluchthelfer. Eine exemplarische Beschreibung zum "IM Oertel" können interessierte Surfer hier nachlesen: http://www.stasiopfer.de/henning_pawel.html
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kjällma hat geschrieben am Fr 17 Dez 2004 00:30:38 CET
Hi, könnt Ihr bestätigen was ich auf der Seite über Henning Pawel gelesen habe? Habt Ihr Beweise über Henning Pawels als Stasispitzel?
Admin Kommentar: Die dort getroffenen Aussagen über die aktive Zusammenarbeit Henning Pawels mit der Stasi können wir voll bestötigen. Die literarische Qualität und Quantität des später als Autor zu Ruhm gekommenen "IM Oertel" können wir nicht bewerten.
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Hans-Lothar Fischer hat geschrieben am Mi 15 Dez 2004 17:31:38 CET
Der Beitrag von Ingenlath im Gästebuch von stasiopfer ist hochinteressant. Seine Erfahrungen haben leider auch viele andere Wessis machen müssen, die nach dem Zusammenbruch der DDR in den Osten gingen. Überall dort wo Altkader und „Aufbauhelfer“ aus dem Westen beruflich aufeinander trafen, hat sich etwas zugetragen, was aus Sicht der Organisationssoziologie relativ wenig untersucht worden ist. Die Wessis trafen auf Ost-Strukturen, die durch jahrelange Sozialisation in einem zentralistischen Nomenklatursystem geprägt waren. Eingebunden in eine zentralistische SED-Parteiorganisation und meistens dann auch noch im MfS an strikte Befehls- und Informationsstränge gewöhnt, haben diese Altkader ihr Überleben recht erfolgreich organisiert. Es haben sich regelrechte Kampfgruppen gebildet, an deren Spitze diejenigen standen, die – auf welchen Wegen auch immer – an sprudelnde Geldquellen gekommen waren, aus denen sowohl Personal-Stellen als auch modernes betriebliches Anlagevermögen finanziert werden konnte. Hier sind dann richtige Clans entstanden, die sich fleißig reproduzierten und dabei ihre jahrelangen engen Kontakten aus SED, Betriebskampfgruppen, Parteilehrjahren etc. kultivierten. Ein sehr amüsantes Beispiel konnte man neulich in der FAZ lesen. Die Vergabe eines Stipendiums an einen Stadtschreiber aus dem Westen hat für eine herrlich zu lesende „Potsdamer Posse“ gesorgt. Aber nicht überall konnte man über solche Dinge herzhaft lachen. Vor allem dann, wenn dauerhafte berufliche Beziehungen mit gemischten Mannschaften entstanden, waren die Folgen sehr viel ernster. Die Wessis, die es mit gut organisierten Altkadern beruflich zu tun bekamen, hatten keine Beziehungen innerhalb der für sie neuen Organisationseinheiten. Aber sie konnten für die Altkader zu einer großen Gefahr werden, wenn sie ihnen methodisch und auch auf anderem Wege überlegen waren. Darum setzte in solchen gemischten Organisationseinheiten nahezu zwangsläufig ein Prozeß ein, der in seinen Ausmaßen oft dramatische Ausmaße annahm. Wenig bekannt ist, daß Mobbing in der DDR-Nomenklatur ein häufig praktiziertes Führungsinstrument gewesen ist. Hier konnte man solche Mobbing-Prozesse nach der „Wende“ dann sehr häufig im normalen Berufsalltag in den neuen Bundesländern finden. Ich selbst habe ähnliche Erfahrungen in einem gemischt besetzten Fachbereich für Wirtschaftswissenschaften an einer Provinz-Hochschule in Zwickau machen können. Die gutgläubigen Kollegen aus dem Westen haben sich aus allem herausgehalten, um die Schwierigkeiten mit den Ossis bloß nicht noch größer werden zu lassen. In Ingenlaths Fall wird die Sache noch sehr viel schlimmer gewesen sein, weil Arbeitsverwaltung, Rotes Kreuz und viele weitere Organisationen bevorzugte Unterbringungsziele bei der Aktion „Stasi in die Volkswirtschaft“ waren. Hier gibt es gute Quellen etwa in den Unterlagen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages. Ich selbst habe das Thema im Rahmen einer Studie „Nachträgliche Prognose vom Untergang der DDR“ aufgearbeitet. Sie wird in Kürze im Verlag Monsenstein und Vannerdat (Münster) veröffentlicht. Die beiden letzten Kapitel „Rette sich wer kann“ und „Paralysierte Ökonomie“ beschreiben die Situation an der Zwickauer Hochschule.
Admin Kommentar: Sie können eine Zusammenfassung der Studie gerne auf unserer website vorstellen. Sofern Ihre Studie öffentlich zu beziehen ist, würden wir einen Link darauf machen und sie in unserer Literaturliste aufnehmen. Vielen Dank für Ihren Beitrag!
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detlev bloß hat geschrieben am Mi 15 Dez 2004 11:22:19 CET
wünsche allen opfern der stasigewalt ein gesegnetes weihnachtsfest und ein gutes neues jahr 2005, bleibt alle gesund und munter und lesen uns im neuen jahr wieder, euer detlev bloß
Admin Kommentar: Auch Ihnen gesegnete Weichnachten und guten Rutsch.
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Ulrich Ingenlath hat geschrieben am Di 14 Dez 2004 21:18:09 CET
Über einen Hinweis aus Leipzig bin ich auf Ihre Seite aufmerksam geworden. Ich denke es ist gut, dass es solche Privatinitiativen wie die Ihrige gibt. Als 1993 zugezogener Leipziger Bürger bin ich kein `MfS-Opfer´- obwohl sowohl meine Familie als auch ich im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit für den Leipziger ABM-Betrieb bfb bedroht worden sind -, würde aber gerne mehr Informationen über diese einzigartige Leipziger Institution, den bfb (Betrieb für Beschäftigungsförderung der Stadt Leipzig) bekommen. Im Jahre 2001 war ich dort als Referent der Betriebsleitung angestellt und bin im Rahmen von Subventionsbetrug finanziert worden. Ich bin innerhalb von nur wenigen Monaten in ein Netzwerk von Fördermittelbetrug (Sozialgesetzbuch III / EU-Fördermittel) und MfS-Netzwerke geraten. Es geht nach meiner Kenntnis um dreistellige Mio-EURO Beträge, die seitens des kommunalen Leipziger Beschäftigungsbetriebes über Jahre hinweg veruntreut worden sind bzw. mit den Subventiosnbetrug betrieben worden ist, mit Unterstützung des Arbeitsamtes Leipzig als Hauptfördermittelgeber im Übrigen.
Eine Vielzahl meiner Kollegen waren ehemalige IM´s des MfS und gleichzeitig seit Jahren in Führungspositionen des kommunalen Betriebes tätig. Der Betrieb, der wie ein Konzern mit über 100 Mio EURO Fördermittelumsatz im Jahr agierte war mit seinem Hauptquartier seit 1991 in der Hans-Driesch-Straße in Leipzig angesiedelt, einem ehemaligen Objekt des MfS. Ich möchte meine Erfahrungen aus der Leipziger Zeit mit bfb, Kommunalpolitikern und Beamten der Bundesagentur für Arbeit gerne im Internet und in Buchform verarbeiten. Falls jemand bereit ist, mir weitere Informationen zum Thema `MfS und bfb´ zukommen zu lassen, wäre ich Ihnen dankbar, zumal ich den Eindruck habe, dass sich über dieses Thema - die STASI betreut Arbeitlose und Sozialhilfeempfänger - seit geraumer Zeit ein `Feines Schweigen´ (Nietzsche) legt. Ich wünsche Ihnen bei Ihrem Projekt weiterhin viel Erfolg. Ulrich Ingenlath, Berlin (ehemals Leipzig) Ingenlath@web.de
Admin Kommentar: 0Wenn ehemalige Hauptamtliche Mitarbeiter der Stai oder OibE eigene Seilschaften durch Fördermittel versorgen, sollte dies öffentlich kritisiert werden. In den neuen Ländern sind viele alte Seilschaften nachweislich aktiv. Opfer dieser einstigen "Tschekisten" haben kaum eine Lobby. Wir empfehlen bei enormen Verfehlungen die regionalen Medien anzusprechen - einige Medien sind sehr couragiert, wenn es um die Aufarbeitung der Spätfolgen der SED-Diktatur geht.
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K.B. hat geschrieben am Sa 11 Dez 2004 22:25:19 CET
Hallo, ich möchte Herrn M.Falcke fragen warum er nichts gegen persönliche Verleumdungen im Internet unternimmt? Der Schriftsteller Henning Pawel schreibt sehr ehrverletzende Dinge über ihn auf der oben aufgeführten Internetseite. Oder ist dies noch nicht bekannt?
Admin Kommentar: Vielen Dank für den Hinweis. Bei Henning Pawel handelt es sich um einen uneinsichtigen Menschen, der seiner früheren Verantwortung als langjähriger Stasispitzel "IM Oertel" durch agressives leugnen entfliehen möchte. Er hatte über 15 Jahre Gelegenheit sich seiner aktiven Mitarbeit für das MfS - die mit Orden und hohen Geldprämien belohnt wurden - zu bekennen. An den Inhaber der Domain wandte sich Henning Pawel telefonisch und bedrohte ihn (erfolglos), falls weiterhin über seine Vergangenheit als Stasispitzel berichtet würde. Ebenso erfolglos versuchte er anwaltlich die Tatsachenbehauptungen über seine Spitzeltätigkeit zu unterdrücken. Eine gerichtliche Klärung scheut er bis heute. Der von Henning Pawel verfasste Text war noch nicht bekannt, wurde gesichert und zur anwaltlichen Prüfung vorgelegt. Wir werden auch weiterhin diesem Mittäter der Stasi, der sich zum Opfer stilisieren will, gebührend auf seine offenkundigen Lügen antworten. So liegen uns wesentliche Teile seine Täterakte vor die im Rahmen eines Forschungsauftrags durch die Bundesbehörde uns freundlicherweise überlassen wurden.
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FRANKYBFC hat geschrieben am Fr 10 Dez 2004 20:04:50 CET
EURE SITE IS ECHT DER HAMMER. GEFÄLLT SEHR GUT UND MACHT WIEDERMAL SEHR BETROFFEN.
WIRD LEIDER VIEL ZU WENIG BEACHTET. DESHALB ICH MICH AUCH MIT DIESEM THEMA BESCHÄFTIGEN WERDE UND HABE DIESE WEBSITE IM AUFBAU .
WEITER SO
FRANKYBFC
Admin Kommentar: Viel Glück mit der neuen Internetseite!
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Lars hat geschrieben am Fr 10 Dez 2004 17:33:11 CET
Ich finde das die Staasiakten nicht in das Kulturministerium gehören und das die Frau Birthler total gute Arbeit leistet. Wenn die Stasibehörde geschlossen wird bin ich dafür das alle noch lebenden Menschen ihre eigene Akte in die Hand bekommen. Tschüüß
Admin Kommentar: Die BSTU wird auf absehbare Zeit nicht geschlossen. Mehr Erklärungen und offizielle Verlautbarungen dazu finden Sie in unserem Forum.
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Franz-Friedrich Welt hat geschrieben am Mi 08 Dez 2004 12:33:59 CET
Bensberg den 08. Dezember 2004UOKG, lasst EUCH nicht einschüchtern!Wer da meint, er könne wegen einer Nichtdurchsetzung eines x-beliebigen Anliegens so ohne weiteres mit der Androhung eines Gesamtverbandsaustrittes ohne vorangegangene Absprache auf breiter Basis, eigenmächtig seinen eigenen Willen durchsetzen, irrt gewaltig.Wer so vorgeht, dem fehlt es an Verstand.(FFW)
Admin Kommentar: Die Personen Dietmar Mokros und Bernd Stichler traten im Namen der VOS für ein Anliegen ein das allein ihrem persönlichen Interesse diente: dem Versuch kritische Kommentare über das gesetzeswidrige Handeln des Bernd Stichler und Dietmar Mokros zu sanktionieren. Wir sehen keine Veranlassung Kommentare über Rechtsverstöße der beiden Personen zu unterlassen oder gar zu löschen. An dieser Stelle machen wir ebenso deutlich: die VOS ist die älteste Vereinigung politischer Häftlinge der SBZ / DDR und ist für Rechtsverfehlungen eines Bernd Stichler oder Dietmar Mokros nicht verantwortlich zu machen.
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