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Ulrich Ingenlath hat geschrieben am Fr 18 Feb 2005 13:18:40 CET

Guten Tag, ich möchte Sie gerne auf eine von mir zu verantwortende Seite www.bfb-betrug-leipzig.de.vu hinweisen, auf der ich unter dem Kapitel `Der bfb, die Stasi und das Amt´ auf ehemalige MfS-Netzwerkstrukturen in einem kommunalen Leipziger Unternehmen eingehe, welches über 12 Jahre lang Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger von teilweise schwer belasteten IMs hat betreuen lassen.
Ich habe mir erlaubt, auf meiner sicherlich nicht sehr modernen Web-Seite einen Link zu www.stasiopfer.de zu schalten, in der Hoffnung, dass Sie als Betreiber nichts dagegen haben.
Ich möchte betonen, dass ich kein Opfer des MfS bin, dass mich aber die personellen Kontinuitäten in Behörden und Ämtern vor allem in Leipzig anekeln. Der Petitionsausschuss des Dt. Bundestages hat mir inzwischen bestätigt, dass sowohl im Arbeitsamt Leipzig als auch beim Leipziger Beschäftigungsbetrieb belastetes MfS-Personal bis vor kurzem eingesetzt worden ist. Dieses Fortwirken alter MfS- und SED-Kaderstrukturen zu Lasten von Arbeitslosen geschah mit Wissen nahezu aller Kommunalpolitiker und der Verwaltungsspitze der Stadt Leipzig unter deren für den bfb verantwortlichem OBM Wolfgang Tiefensee.
MfG Ulrich Ingenlath, Berlin

Admin Kommentar: Können Sie uns das Schreiben vom Petitionsausschuss des Bundestags eingescannt zumailen? Wir würden in unserer zukünftigen Internetseite gerne auf mehr aktuelle Beispiele von Seilschaften der Stasi hinweisen - und natürlich gerne auf Ihre Internetseite zur vertiefenden Information in diesem Fall.
 
Reinhard Aulbert hat geschrieben am Do 17 Feb 2005 09:53:36 CET

Schön, daß Ihr diese Site ins Leben gerufen habt!
Alles Gute und viele Grüße aus Wedel an der Elbe

Admin Kommentar: Danke
 
Hans-Lothar Fischer hat geschrieben am Di 15 Feb 2005 14:38:42 CET

Der Beitrag von Klingner erschien im Forum(!).
Können Sie meine Anmerkung dorthin umdirigieren?
Vielen Dank

Admin Kommentar: Beitrag wurde wunschgemäss im Thread des Forums eingetragen. Jeder Besucher hat die Möglichkeit - ohne Anmeldung - am Forum teilzunehmen.
 
Hans-Lothar Fischer hat geschrieben am Di 15 Feb 2005 14:35:41 CET

Zum Beitrag von Christian Klingner möchte ich folgendes anmerken:
Im Grundsatz ist ihm zuzustimmen. Allerdings kann man den vielschichtigen Prozeß der demokratischen Erneuerung im Westen nicht allein den 68ern positiv anrechnen. Da gibt es die große Menge aufrechter Demokraten aus der Vorkriegs- und Kriegsgeneration, deren Wirkung in der Bundesrepublik man auch sehen sollte. Die Liste derer, die aus der Schreckenszeit die richtigen Schlüsse gezogen haben und sich in die neue Republik einbrachten, ist lang. Jeder hat seinen Beitrag geleistet. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien einige der prägenden Gestalten genannt: Willy Brandt, Ludwig Erhard, Günter Grass, Burkhard Hirsch, Dieter Hildebrandt, Helmut Schmidt, Otto Graf Lambsdorff, Carlo Schmid, Rudolf Augstein, Gräfin Döhnhoff... Die 68er haben zweifellos dazu beigetragen, daß diese herausragenden Menschen zu politischen Meinungsführern wurden und auch gestaltende Mehrheiten fanden. Die 68er haben aber auch viele Irrwege gewiesen.

Totalitäre Systeme bringen im wesentlichen drei Kategorien von Menschen hervor, die in der neuen Zeit mit unterschiedlichem Erfolg zurecht kommen. Die Opfer finden nicht immer den Platz in der Gesellschaft, der ihnen eigentlich gebührt. Die erlittenen Verletzungen lähmen sie.

Die Täter werden nur dann zur Rechenschaft gezogen, wenn das Rechtssystem ihre Taten erkennen und beurteilen kann. Oft sind die Kriterien nicht so klar zu definieren, daß sie in rechtstaatlichen Verfahren angewandt werden können.

Dann gibt es aber auch noch die zahlreichen Nutznießer, die ihre Zusammenarbeit mit dem herrschenden System geschickt verschleiern konnten. Die rebellierenden Studenten an den Universitäten im Westen haben diese Zusammenhänge leider nicht mit der gebotenen Umsicht und Weitsicht aufgreifen können oder wollen. Daher greifen quantifizierende Parallelen (1968-1945=23) zu den Abläufen nach dem Zusammenbruch der DDR sicherlich zu kurz.

Auch im Westen haben die Nutznießer noch lange nach 1968 an den Schalthebeln der Macht gesessen. Warum soll das in den neuen Bundesländern anders sein? Eine Schlüsselrolle könnten hierbei sicherlich die Universitäten spielen. Aber ostdeutschen Universitäten ist es bemerkenswert ruhig, obwohl die Institutionen der Aufklärung zahlreicher und die Möglichkeiten der historischen Analyse und Bewertung heute ungleich besser sind als damals im Westen.

Das Ministerium für Staatssicherheit als allgegenwärtiger Wächter – auch über das „richtige“ Denken in der Wirtschaft – griff tief in die Hochschulen der DDR ein. Allein an der Ingenieurhochschule Zwickau gab es mehr als vierzig Inoffizielle Mitarbeiter unter Professoren, Assistenten, Studenten und Administratoren. Anhand der umfangreichen MfS-Akten läßt sich das belegen. Neben den Tätern und Opfern – also jenen, die sich offiziell oder inoffiziell mit dem „Organ“ eingelassen haben und jenen, die unter den vielfältigen Repressionen zu leiden hatten - gab es eben auch die o.a. Nutznießer des Systems. Sie nutzten die Besonderheiten des Systems zum eigenen Vorteil, etwa beim Kampf um Forschungsgelder oder um Aufstiegsmöglichkeiten, ohne sich direkt mit dem MfS einzulassen. Das MfS war eben Adressat für Gerüchte und Denunziationen. Das blieb nicht ohne Auswirkungen auf das Denken und Wirken der Ökonomen an DDR-Hochschulen.

Viele „Führungskader“ haben eben dort ihr Handwerkszeug bekommen und gestalten den Transformationsprozeß im Osten. Einige besonders geschickte Nutznießer unter den Altkadern der Hochschulen haben den Zusammenbruch überlebt, lehren jetzt Marktwirtschaft und berufen weitere Altkader. Sie verhindern damit den dringend notwendigen Diskurs über die wahren Ursachen des totalitären Desasters. Die Erneuerung der wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche an einigen ostdeutschen Hochschulen kommt nur ganz mühsam voran. Der Untergang der DDR dauert also noch an. Und auch das Jahr 2013 (1990 + 23 = 2013) wird noch keine Besserung bringen.

Admin Kommentar: Der Eintrag bezieht sich auf einen Beitrag in unserem Forum, siehe:  
 
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=std_tindex&USER=user_62209&threadid=2

 
Torben Römer hat geschrieben am Di 15 Feb 2005 09:53:07 CET

Hallo. Vielen Dank für die prompte Hilfe.

Viele Grüße aus dem sonnigen
Lanzarote, Costa Teguise
Torben Römer


Admin Kommentar: Werbung entfernt
 
Timo hat geschrieben am Mo 14 Feb 2005 19:08:02 CET

Hallo! Vorgestern sind mir in Mitte drei Typen mit FDJ Hemd entgegen gekommen die tatsächlich Werbung für die "Freie Deutsche Jugend" machten. Die wollen tatsächlich die DDR wieder haben! Im Internet fand ich dann bei Euch ein paar Beiträge über die FDJ. Ich dachte die FDJ ist verboten?

Admin Kommentar: Das FDJ Hemd zu tragen ist verboten. Die "Jugendorganisation" der SED wird von ein paar Dutzend Fanatikern weiter als Plattform zur ostalgischen Verklärung der DDR benutzt. 
 
Bei der FDJ handelte es sich um eine vormals liberale Emigrantenorganisation, die 1939 gegründet wurde und bis 1945 in Grossbritannien aktiv war. Selbst das Logo der FDJ entstammt dieser Zeit. Erich Honecker übernahm diese Organisation 1946 und erklärte die FDJ als von ihm begründet.  
 
Unter http://www.fdj.de/infoportal/index.html kann sich jeder selbst ein Bild über die "Freie Deutsche Jugend" machen.

 
Mario Bennemann hat geschrieben am Di 08 Feb 2005 17:12:06 CET

Die Art und Weise, wie sich ein der Spitzeltätigkeit Überführter heute zur Wehr zu setzen versucht, wirft ein bezeichnendes Licht auf die aktuelle Politik. Wo SED- Nachfolger mit Hilfe der SPD (Willy Brandt rotiert im Grab) Regierungsverantwortung an sich reissen dürfen, kann sich doch niemand ernsthaft über Leute wie Henning Pawel wundern. MfG. M.B. (EX-DDR)

Admin Kommentar: Gerade Betroffene und Verfolgte der SED-Diktatur sollten sich gegen jede Form der Verharmlosung der totalitären DDR wehren. Wir bemühen uns einen kleinen Beitrag im Internet zu leisten.
 
Reinhard Aulbert hat geschrieben am So 06 Feb 2005 15:38:44 CET

Diese Website behandelt ein wichtiges Thema. Ich finde toll, daß es im Gästebuch so viele ernsthafte und ernst zu nehmende Beiträge gibt! Werde wiederkommen, um weiterzulesen. Viele Grüße

Admin Kommentar: Wir schalten nur ernsthafte oder ernst zu nehmende Beiträge frei.
 
Lutz P. hat geschrieben am So 06 Feb 2005 10:51:47 CET

Anbei ein witziges Plakat über die alten SED-Genossen.

Lutz
(amnestierter §214)

Admin Kommentar: Ihr Link ist nicht mehr aktuell, bitte tragen Sie Ihr "witziges Plakat" neu ein.
 
Wandelreitze hat geschrieben am Fr 04 Feb 2005 22:49:12 CET

Hallo, Eure Seite ist super. Homepage gefällt mir sehr gut.

Admin Kommentar: Werbung gelöscht
 
Sergio hat geschrieben am Mi 02 Feb 2005 09:10:31 CET

Vor einiger Zeit wurde die Verstrickung der Neuapostolischen Kirche mit dem MfS hier im Gästebuch erwähnt. Als Mitglied des Gesprächskreises "Toleranz im Glauben" Hamburg ( Kritiker und Aussteiger aus der Neuapostolischen Kirche ) war ich am 15. 01. 2005 in Berlin anlässlich des 15. Jahrestages der Besetzung der Stasizentrale ( Ende der Dienstzeit in der Normannenstraße ) und konnte interessante Gespräche führen sowie Kontakte knüpfen.
Schade, dass der Journalist Peter Wensierski nicht anwesend war trotz Ankündigung im Veranstaltungsprogramm. Er hat sich 1995 treffend im "Der Spiegel" zum Thema Neuapostolische Kirche geäußert über einen längeren Artikel.

Zur Information ein Presseartikel aus der evangelischen Wochenzeitung für das deutschsprachige Europa "Idea - Spektrum":

http://www.naktuell.de/presse/2004/0704/ideaspektrum_21072004.html



Admin Kommentar: Das Misstrauen in der SED-Diktatur gegen religiöse Bürger und kirchliche Einrichtungen war enorm. Wenn Sie mehr über Ihre persönlichen Erfahrungen berichten möchten - wir veröffentlichen sie gerne auf unserer website.
 
Marco Bertram hat geschrieben am Di 01 Feb 2005 15:00:37 CET

Hallo liebe Leute, hiermit möchte ich folgende Veranstaltung ankündigen:

Ein Diavortrag über die Spurensuche entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze

"1.378 Kilometer zu Fuß von Prex nach Priwall - ein Grenz-Erlebnis"

Rund 500 Aufnahmen zeigen die Höhepunkte seiner Wanderung mit Karsten Höft aus 2003, ergänzt durch Erläuterungen des Aufbaus der Grenzanlagen, historische Hintergründe und interessante Anekdoten entlang des "Grünen Bandes". Vom einstigen Dreiländereck bei Prex/Hof geht es auf dem Kolonnenweg nach Norden bis zum Priwall/Travemünde. Geteilte Dörfer und Grenzmuseen sind weitere Stationen seines gut 90minütigen Dia-Vortrages. Bei Interesse kann im Anschluss gerne diskutiert werden.

Di., 15. Febr. 2005 um 19:00 Uhr

Tränenpalast
Reichstagufer 17
10117 Berlin
(direkt am U-+S-Bhf. Friedrichstr.)

Wir würden uns freuen, wenn diese Dokumentation euer Interesse findet und freuen uns auf euren Besuch.

Weitere Informationen:

http://diavortrag.deutsch-deutsche-grenze.de

Bis dahin viele Grüße von

Marco Bertram

Admin Kommentar: Vielen Dank für den interessanten Hinweis!
 
Siggi hat geschrieben am Sa 29 Jan 2005 14:27:50 CET

Ich mußte über den Stasispitzel Henning Pawel echt lachen. Nachdem ich bei Euch gelesen habe was für eine Type das ist und dessen Rechtfertigungen las trifft auf den Mann der Spruch zu

.Ich habe nie gelogen, die haben mir einfach nur rücksichslos geglaubt...

Admin Kommentar: Henning Pawel gehörte zu einer sehr skrupellosen Kategorie von inoffiziellen Mitarbeitern. So lockte er als "IM Oertel" Fluchthelfer in Fallen - mehrere Personen wurden so durch die Stasi inhaftiert. Damals wie heute bedient sich Henning Pawel Legenden um sich seiner Mitverantwortung als ausgezeichneter Spitzel der Stasi zu entledigen.
 
Andreas Nawrotek hat geschrieben am Fr 28 Jan 2005 23:24:38 CET

Hallo Ihr Lieben !
Ich bin zum ersten Mal hier , um auf diesem Wege meinen
ehemaligen Leidensgefährten aus der STVE Karl-Marx-Stadt,
Jens Düsing wieder zu finden. Wir waren vom Februar bis
Ende Mai 89 dort im EB7 inhaftiert wegen versuchtem
illegalen Grenzübertritt. Es wäre schön ,wenn ich hier
etwas erfahren könnte.
Vielen Dank schon mal. Viele Grüße von Andreas Nawrotek

Admin Kommentar: Viel Glück!
 
Kerstin Leißner hat geschrieben am Fr 28 Jan 2005 09:05:40 CET

Hallo,
ich würde gern wissen, ob es jetzt noch möglich ist seine Stasi-Akten anzufordern? Ich habe in Berlin gewohnt. Wenn ja, wohin muss ich mich wenden?
Viele Grüße Kerstin

Admin Kommentar: Abgesehen von derartigen Eintragsversuchen von Trollen gibt es leider noch immer Besucher, die nicht bereit sind ein paar Minuten auf unserer website nachzulesen. Hinweise, und ein Antragsformular zur Akteneinsicht bei der BSTU, sind leicht zu finden. Für wiederkehrende Fragen gibt es zusätzlich unsere FAQ:  
 
http://www.stasiopfer.de/faq.html 
 
Pseudobeiträge, Testbeinträge, Provokationen, ideologischer Durchfall und Nonsens gestörter Persönlichkeiten wird auch weiterhin kommentarlos gelöscht.

 
Peter K. hat geschrieben am Do 27 Jan 2005 00:05:44 CET

Danke Ulrich Ingenlath. Die Zeit für einen Forschungsauftrag bei der BSTU habe ich leider nicht. Gerne frage ich bei der Stiftung Sächsische Gedenkstätten nach.

Peter K.

Admin Kommentar: Auch im Bundesarchiv in Berlin können Sie nachfragen. Dort befinden sich die Archive der ehemaligen Blockparteien der DDR.
 
Ingenlath, Ulrich hat geschrieben am Di 25 Jan 2005 21:31:33 CET

Betr.: Georg Dertinger
Sehr geehrter Hr. Peter (?),
falls Sie über die normale Recherche keine weiterführenden Literaturhinweise bekommen, wenden Sie sich doch mal an die Gedenktstätte Bautzen (Stiftung Sächsische Gedenkstätten). Die haben möglicherweise die entsprechende Literatur oder zumindest Literaturhinweise zu dem von Ihnen bearbeiteten Gebiet. In aller Regel ist die Gedenkstätte sehr kooperativ, wenn es sich um Bildungsarbeit oder das Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten handelt.
MfG
Ulrich Ingenlath, Berlin

Admin Kommentar: Danke für die freundliche Unterstützung.
 
Peter hat geschrieben am Di 25 Jan 2005 18:39:00 CET

Dringend gesucht! Als Teil einer Seminararbeit suche ich mehr Informationen über die folgende Dokumentation.

Titel:
Die gestohlene Kindheit des Christian Dertinger

Inhaltsbeschreibung:
Als Achtjähriger wird Christian Dertinger 1953 von seiner Familie getrennt und in eine Pflegefamilie gebracht. Bei Tante Lieschen und Onkel Emil in Schönebeck, Sachsen-Anhalt, beginnt für den Jungen ein zweites Leben als Christian Müller. Erst nach acht Jahren kommt er wieder in seine richtige Familie. Der Wechsel der Identitäten und die gestohlene Kindheit wirken bis heute nach.

Christians Vater, Georg Dertinger, war Mitbegründer der Ost-CDU und erster Außenminister der DDR. Von Januar 1946 bis Oktober 1949 amtierte er als Generalsekretär der CDU in der Sowjetischen Besatzungszone, am 12. Oktober 1949 wurde er Minister für Auswärtige Angelegenheiten unter Ministerpräsident Otto Grotewohl.

Drei Jahre später wurde er zusammen mit seiner Familie verhaftet. Er hatte sich in einigen Punkten der SED-Politik widersetzt. Im Eilverfahren wurde Dertinger aus der Partei ausgeschlossen und sämtlicher Ämter enthoben. Die DDR-Justiz verurteilte ihn zu 15 Jahren Haft.

Sein jüngster Sohn Christian wurde in Pankow in einem Quartier der Staatssicherheit festgehalten, bis Offizier "Heinz" ihm erklärte, er sei ein Kriegswaise und seine bisherigen Eltern gar nicht die richtigen Eltern. Jetzt müsse er in eine Pflegefamilie. Als die Mutter 1960 aus der Haft entlassen wurde, kämpfte sie um ihren jüngsten Sohn. Als fast 16-jähriger kam Christian schließlich zu seiner Mutter zurück. Der hoffnungsvolle sozialistische Vorzeigejugendliche war wieder der Sohn eines "Staatsfeindes" geworden.

snip

Neben weitergehenden Informationen über die Dokumentation von Peter Grimm (2004) suche ich Literatur über Georg Dertinger. Um Spam zu vermeiden erbitte ich vorerst Kontakt via Gästebucheintrag.

Admin Kommentar: Ein Teil des Nachlasses von Georg Dertinger befindet sich in der Konrad Adenauer Stiftung der CDU. Dort dürften Ihnen zeitnah und kompetent Informationen und Quellen zugänglich werden. Sollten Sie weitere Fragen für Ihre Seminararbeit haben, sind wir gerne per Mail behilflich.  
 
LINK ZUR KAS: 
 
http://www.kas.de/archiv/acdp/bestand/nachlaesse_deposita/772_webseite.html

 
Ingenlath, Ulrich hat geschrieben am Mo 24 Jan 2005 21:27:40 CET

Nur ein Programmhinweis für interessierte TV-Teilnehmer:
Dienstag, 25. Januar 2005
Auf Phoenix: 20:15 Uhr
`Entführt - Menschenraub in der DDR´ (2004)
Weitere Sendetermine an den folgenden Tagen

MfG
Ulrich Ingenlath,
Berlin

Admin Kommentar: Danke für den interessanten Hinweis.
 
Reni hat geschrieben am Mo 24 Jan 2005 16:55:22 CET

Mich macht es sehr traurig wenn ich höre wie es vielen Menschen in der DDR ergangen ist. Meine Großeltern stammen aus Ostpreussen und flüchteten über Vorpommern bis in das Ruhrgebiet. Von dort mussten sie 1958 auch weg weil die Russen meinem Großvater die Wirtschaft wegnehmen liessen. Ich wünsche allen Menschen Frieden und Gerechtigkeit.

Admin Kommentar: Leben Ihre Grosseltern noch? Möchten Sie das Erlebnisse Ihrer Grosseltern publik gemacht werden?
 
 
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