Es gibt 2194 Gästebucheinträge. Seiten: «
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20 21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
»
Reinhart Goertz hat geschrieben am Mo 05 Sep 2005 06:46:08 CEST
Hallo, ich werde aktuell von einem ehemaligen Psychologie- Professor der Humboldt-Universität (vor der Wende; seit Mitte der 90er Jahre Professur in der Schweiz) diffamiert ("... und dann ist das Prob
Admin Kommentar: Sie haben Ihren Beitrag in unserem alten Gästebuch plaziert. Die automatische Weiterleitung hat leider - das neue Gästebuch befindet sich noch in der Beta-Phase - Ihren Beitrag beschnitten. Bitte tragen Sie Ihren Beitrag noch einmal in voller Länge hier in unser neues Gästebuch ein. Vielen Dank für das Verständnis!
|
|
|
Renate und Dieter hat geschrieben am Sa 03 Sep 2005 02:56:16 CEST
Wir versuchen seit 1990 unsere Stasiunterlagen zu bekommen. Gestern bekamen wir zum zweiten mal Unterlagen zugeschickt, doch leider wieder ohne die Namen der Spitzel, obwohl wir ausdrücklich danach gefragt haben. Kann uns jemand einen Tip geben wie man an die Namen kommt? Vielen Dank im vorraus
Admin Kommentar: Sofern sich aus Ihren eigenen Stasiakten involvierte IM der Stasi ableiten lassen haben Sie Anrecht auf Klarnamen-Entschlüsselung - jedoch nur wenn Sie einen diesbezüglichen Antrag stellen. Rufen Sie die zuständige LSTU-Mitarbeiter (siehe Ihr Anschreiben) an und fragen Sie was in Ihrem Fall individuell zu tun ist - viel Glück!
|
|
|
Peter H. hat geschrieben am Sa 03 Sep 2005 02:54:45 CEST
Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Aufarbeitung des Unrechts der DDR doch wirklich hervorragend. Selbst in Spanien ist es bis dato schwer an die zehntausenden Morde der Militärdiktatur zu erinnern. Viele Länder haben grausameres erleiden müssen als die DDR.
Admin Kommentar: Sie haben völlig Recht: nicht nur in der DDR herrschte eine diktatorische und totalitäre Ideologie. Auch in Spanien und Griechenland etc. wütete ideologischer Ungeist, der tausenden Menschen das Leben kostete. Es ist unerheblich ob Menschen unter einer faschistoiden, kommunistischen oder nationalistischen Diktatur zu leiden haben: Leid und Unrecht dieser Art darf sich nicht wiederholen. Leider sind wir nicht kompetent genug um die Militärdiktatur Spaniens darstellen zu können - wir bemühen uns einige Seiten der SBZ/ SED-Diktatur aufzuarbeiten.
|
|
|
Johanna Henke hat geschrieben am Sa 03 Sep 2005 02:54:24 CEST
guten tag, ich bin über verschiedene seiten auf ihre gestoßen, weil ich auf der suche nach materialen für eine seminarfacharbeit bin. diese arbeit müssen wir nächstes schuljahr (12) beenden und vorstellen, was in unsere abiturnote mit eingehen wird. wir haben das thema: "zwangsaussiedlung an der innerdeutschen grenze, bezogen auf das eichsfeld - terror über den niemand sprach" ich persönlich habe das themengebiet der aktion kornblume und wollte sie hiermit bitten,ob es möglich wäre mir mit materialien/oder auch einigen wichtigen tips/links zu helfen. ich würde mich sehr über ihre hilfe freuen!melden sie sich bitte per e-mail! mit freundlichen grüßen Johanna Henke
Admin Kommentar: Bei der "Aktion Kornblume" wurden Tausende Bewohner des Grenzgebietes zur Bundesrepublik, die von den Staatsorganen als "politisch unzuverlässig" eingestuft wurden, aus Ortschaften zwangsweise in das Landesinnere umgesiedelt. Allein der Verdacht einer politischen Unzuverlässigkeit konnte ausreichend sein um in wenigen Stunden sein Haus, Hof oder Grundstück verlassen zu müssen. Bei Widerstand griff die Stasi und die SED-Kader hart durch. Einige Dutzend alteingesessene Bauersfamilien und Kleingewerbetreibende wollten ihren Familienbesitz nicht aufgeben und wählten aus Verzweiflung den Freitod.
|
|
|
nicy hat geschrieben am Sa 03 Sep 2005 02:53:11 CEST
Hallo als die Wende war, war ich 14 Jahre jung. Ich hatte immer eine super Kindheit, meine Eltern waren immer gegen diesen Staat, und wurden auch von IM bespitzelt, da mein Vater schwedischer Abstammung ist, zwar entfernt,hatten wir immer Kontakt dahin und wurden auch besucht, so wie ich mich erinnern kann, mich beschäftigt diese Zeit wirklich sehr. Sind am Wochenende in Erfurt in einer Stasi-Gefängnis Ausstellung gewesen, welche mich sehr erschüttert hat, dazu kam noch das ich mich mit einem Opfer unterhalten konnte, welches dort 2 Jahre einsaß. Er hat durch die Kirche vergeben können. Mich beschäftigt diese Thema sehr und ich werde mir noch mehr solche Sachen anschauen und mich belesen. Alle die PDS wählen, sollten sich das ansehen und endlich begreifen, was die Leute unter diesem Regiem durchgemacht haben.
Admin Kommentar: Derzeit finden Besucher die seit dem 16.Juni laufende Ausstellung in der Erfurter Untersuchungshaftanstalt der Stasi. Die Ausstellung unter dem Namen "Einschluss" ist bis 15. September täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Zu sehen sind künstlerische Interpretationen im Zellenbereich der Untersuchungshaft. Es ist erfreulich das sich Künstler diesen Gedenkort zum Thema machen und die Diskussion mit der Öffentlichkeit suchen. Sehenswerte Installationen erwarten die Besucher.
|
|
|
George Tenner hat geschrieben am Sa 03 Sep 2005 02:52:21 CEST
Gesucht wird Major Karl-Heinz Gudlowski. Er war ein ganz besonders zynischer Peiniger und im Stasi-Untersuchungsgefängnis Ffo. tätig. Ich wüßte allzu gern, wo sich diese Ratte aufhält und ob er überhaupt noch lebt!
Admin Kommentar: Die speziellen Verhörspezialisten (Abteilung IX) des MfS waren in der Tat überwiegend kaltschnäuzige und fanatische Büttel des SED-Regimes. Diesen "Tschekisten" vertraute die Stasi die aktive Bekämpfung der Feinde der "Diktatur des Proletariats" an. Sie haben also ein Recht zur Verbitterung. Ebenso wichtig ist es jedoch klarzustellen, das es nach der friedlichen Revolution keinerlei Selbstjustiz an diesen oftmals miesen Spiessgesellen der Stasi gab. Unser Rechtsstaat ist mit der strafrechtlichen Aufarbeitung der Täter - Schuld ist immer eine persönliche, nie eine allgemeine Sache - gescheitert.
|
|
|
Gottfried hat geschrieben am Sa 03 Sep 2005 02:50:58 CEST
Ich habe gelesen das eine Neuregelung für DDR-Renten kommt under anderen steht da ich zitiere Mit der Einigung sei die Gerechtigkeitslücke zwischen Opfern und Tätern zwar nicht zu hundert Prozent geschlossen,aber doch geringer geworden.
Mit den Opfern werden da die politischen Häftlinge Stasiopfer gemeint?
Admin Kommentar: Es besteht weiterhin eine Verletzung des gesetzlichen Gleichheitsgrundsatzes: ehemalige Täter, systemnahe Mittäter und Nomenklaturkader erhalten für ihre leitenden Funktionen in der SED-Diktatur einen sozialen Bestandsschutz zugesprochen - Betroffene und Opfer können ihre oft mangelhafte berufliche Fortentwicklung oder gesundheitliche Schäden durch Verfolgung, Repression und vor allem politischer Haft, nicht gesetzlich geltend machen. Zwar beauftragte die letzte und freigewählte Volkskammer der untergehenden DDR zur Wiedervereinigung die Bundesrepublik die Täterrechte zu beschneiden und den Opfern bestmöglichst eine Kompensation zukommen zu lassen - bisher ist dies jedoch von keiner Bunderegierung oder Mehrheit des Bundestags umgesetz worden. Allein Bündnis 90/ Die Grünen und die CDU haben in ihren aktuellen Parteibeschlüssen diese Gerechtigkeitslücke moniert und wollen sich für die Interessen der Geschädigten des repressiven SED-Regimes einsetzen.
|
|
|
Holger Korbmacher hat geschrieben am Sa 03 Sep 2005 02:50:00 CEST
Verurteilt Oktober 1986 §213 Abs 1u.3 zu 26 Monaten, gesessen in Halle Frohe Zukunft bis zur Amnestie Dez 1987. Verurteilt April 1989 §213 Abs 1u.3 zu 28 Monaten plus Reststrafe aus erster Inhaftierung, entlassen erst am 21.12. 1989!!!
Admin Kommentar: Republikflucht - oder bereits der Versuch - war in den Augen der DDR-Diktatur eine Straftat und wurde regelmässig mit hohen Haftstrafen geahndet. Über 1000 DDR-Flüchtlinge kamen durch das unmenschliche Grenzsystem des Ostblocks zu Tode, wurden getötet oder starben an den Folgen von Fluchtversuchen. Wenn Sie einen Teil Ihrer Lebensgeschichte öffentlich machen möchten - mailen Sie uns, wir sind gerne (auch anonym) behilflich.
|
|
|
Claus hat geschrieben am Sa 03 Sep 2005 02:48:39 CEST
Als Niedersachse habe ich meinem langjährigen Briefmarkentauschpartner und seiner Familie aus Halle-Neustadt zum "Rausschmiss aus der DDR" geholfen. Die Familie hatte 67 Ausreise- Übersiedlungsanträge gestellt. Mein Freund saß dafür 9 Monate in Bautzen und wurde 1988 aus der DDR "entlassen". Auf die Arbeit mit sehr viel Papierkram und unterstützung aus Bonn (vier Ministerien und Berliner Anwälte) bin ich ein wenig Stolz und freue mich, einen Kleinen Beitrag zur Wiedervereinigung geleistet zu haben. Mein Lohn war, die Stasi wollte mir ans Leder. Für unsere Familie im Westen war das teilweise schwer. Meine Tochter durfte 1987 nicht mit der Schulklasse (Transitstrecke Hamburg - Berlin) nach Berlin. Es gab aus Bonn die Befürchtung, man würde meine Tochter festsetzen. Als ich im April 2005 meine Unterlagen bei der BSTU gelesen habe, wurde mir klar, diese Hilfe mußte gemacht werden. Aus heutiger Sicht mit dem Wissen, das sehr viele Stasi- Leute wieder in Amt und Würden sind, kann einem nur schlecht werden.
Admin Kommentar: In vielen Fällen konnten Familienangehörige und Freunde in der Bundesrepublik die Repressalien für politisch Verfolgte lindern oder dazu beitragen das die Übersiedlung durch westliche Intervention möglich wurde. So kaufte die Bundesrepublik allein aus humanitären Gründen fast 34 000 Menschen frei - die SED-Diktatur verkaufte also Menschen gegen hohe Devisenbeträge.
|
|
|
Jörg Plath hat geschrieben am Sa 18 Jun 2005 15:01:09 CEST
Ich beschäftige mich seit 1989 mit der Thematik Staatssicherheit der DDR, ich lebe und arbeite in Güstrow in Mecklenurg-Vorpommern. Ich biete keine Diskussion an, es handelt sich um von Historikern publizierte Tatsachen. Für mich ist die DDR ein sogenannter Friedensstaat gewesen. Die im folgenden aufgeführten Fakten belegen dies (Die Zitate stammen aus einer Schautafel der BStU): "Ende November 1989 verdichteten sich unter den Bürgern in Kavelstorf und Umgebung Vermutungen und Gerüchte über das IMES-Lager am Ort ... Immer wieder hatte die Bevölkerung nächtliche Transporte beobachtet. Am 2. Dezember erzwangen die Einwohner von Kavelstorf zusammen mit Vertretern des Neuen Forums ... den Zutritt in das Objekt und die Öffnung der Lagerhalle.", "Der Verdacht bestätigte sich. Hinter dem elektronisch gesicherten Stacheldrahtzaun lagerte tatsächlich Kriegsgerät.", "Die Bürger hatten ein Objekt mit besonders günstiger Verkehrsanbindung und strategischer Bedeutung enttarnt: Die IMES-Import-Export-Gesellschaft mbh, Internationales Handelszentrum, DDR - 1086 Berlin, Friedrichstraße, Betriebsteil Kavelstorf. Bei dem Objekt handelte es sich um ein konspiratives Objekt der Abteilung Bewaffnung und Chemischer Dienst des MfS, das ausschließlich für die Firma IMES im Bereich Kommerzielle Koordinierung des Ministeriums für Außenhandel Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse mit Waffen und Munition durchführte. Hier fanden streng geheime Verhandlungen mit internationalen Waffenhändlern oder offiziell nicht genehmigten Kunden, z. B. Iran statt", "Bei der Öffnung der Lagerhalle kamen ans Tageslicht: 53 117 440 Schuß Munition für Schützenwaffen und 2 806 Kisten mit Waffen im Wert von 28 Millionen Valutamark." Diese Eintragung in Ihr Gästebuch ist die letzte von meiner Person.
Admin Kommentar: Das Gästebuch ist ausschliesslich für einmalige und kurze Nachrichten gedacht. Meinungsbeiträge und umfangreiche Postings sind dem Forum vorbehalten - die Nichtbeachtung der Netiquette führt zur Löschung.
|
|
|
Jörg Plath hat geschrieben am Sa 18 Jun 2005 00:05:50 CEST
Die Einträge im Gästebuch und die Kommentare des Inhabers desselben nehmen an Schärfe zu. Aus diesem Anlass demnächst Fakten der BStU zum sogenannten Friedensstaat DDR.
Admin Kommentar: Für Diskussionen ist ausschliesslich unser Forum zu nutzen. Diskussionsstränge im Gästebuch werden nicht freigeschaltet. Wir bitten um Beachtung - vielen Dank.
|
|
|
Maria Luise Bätz hat geschrieben am Do 16 Jun 2005 17:44:29 CEST
Betrifft Opferpension für SED -Geschädigte
"(1) Anspruchsberechtigte erhalten auf Antrag eine Opferpension bei zu Unrecht erlittener Freiheitsentziehung oder zu Unrecht erlittenem Gewahrsam von a) insgesamt mindestens einem Jahr bis zu zwei Jahren in Höhe von 150 Euro monatlich,..."
Nachdem ich nun erfreulicherweise diese seriös und sachlich aufgebaute website gefunden habe, bin ich denn doch ob meiner persönlichen Frage, die mir beantwortet wurde, etwas enttäuscht, was aber nicht an der site liegt.
Bitte deshalb sei mir folgende Frage erlaubt: Bekommen denn die Häftlinge, die z.B. wie ich 10 Monate Freiheitsentzug hatten gar nichts hinsichtlich Opferpension? Mein in der Haft entstandener Haftschaden wurde mir leider auch nicht anerkannt, dieser führte aber zur EU-Rente, sodass ich mich in meiner Situation über eine kleine finanzielle Hilfe sehr gefreut hätte.
Nun geht es mir nicht um Sühne- Rache- oder Hassgedanken bezüglich der DDR-Geschichte, nein vielmehr geht es ja um die Gerechtigkeit, wenn schon damals nicht möglich, so doch heute. Eine Opfer-Täter-Verschiebung hinsichtlich Entschädigung ist ja wirklich nicht so prickelnd, bei aller Bemühung um Vergebung. Somit ist ihre website wirklich begrüßenswert, da sie sachlich kompetente Informationen gibt.
Für eine Antwort herzlichen Dank im voraus. MfG
P.S. (Meine website ist noch nicht fertig, aber bald) Maria Bätz
Admin Kommentar: Es gibt keine Opferpension - nur verschiedene Entwürfe liegen öffentlich vor.
|
|
|
Steffen und Christin hat geschrieben am Do 16 Jun 2005 13:56:00 CEST
Halloo, wir waren beide 10 Jahre als die Wende kam und wissen nur von unseren Eltern wie die DDR funktionierte. Unser erstes Kind kam am 28.Mai zur Welt und wir hätten alles unternommen das unser Kind wie wir in Freiheit aufwachsen kann. Meine Eltern flohen auch mit mir 1989 über Ungarn nach Österreich. Liebe Grüße sendet Euch Christine aus Essen.
Admin Kommentar: Wer Verantwortung für seine Familie oder die Gesellschaft erkannte, versuchte in der DDR danach zu handeln. Viele verzweifelten am ideologischen Überbau der DDR und suchten dann die Freiheit für sich und ihre Familien. Die DDR verlor dadurch im Laufe ihrer Existenz fast ein Viertel der Bevölkerung.
|
|
|
H.Baumann hat geschrieben am Di 14 Jun 2005 23:38:17 CEST
Ich weiß, Ihr habt hier andere - politisch und menschlich schwerwiegendere - Dinge bezüglich der ehemaligen DDR zu bewältigen und zu beklagen...., aber dennoch: Habe gerade im MDR (14.6.) die Sendung über den "Intershop" ("Exquisit"/"Forum-Schecks" etc.) gesehen und diese DDR "Institution" war ja schon sowas von unglaublich kurios, grotesk, real-satirisch..., hilflos, widersprüchlich usw. usw., dass jeder halbwegs rational Denkende in dieser (relativ "harmlosen") Einrichtung schon die ganze Absurdität der DDR samt ihrem "Überbau" erkennen konnte.
Admin Kommentar: Der Besitz von "Devisen" war in den letzten Jahren der DDR verboten - man war aufgefordert harte Währung in "Forumschecks" einzutauschen und im "Intershop" auszugeben. Darüber hinaus konnte rare Konsumartikel (Autos ohne Wartezeit) oder gar sonst verbotene "Konsumgüter" (Videokameras oder Computer mit Druckern) nur durch Devisen via "Genex" Versand bestellt werden. Selbstverständlich war gerade der Devisenbereich der DDR vollkommen von der Stasi kontrolliert.
|
|
|
Jörg Plath hat geschrieben am Sa 11 Jun 2005 01:01:20 CEST
Eine Anmerkung zu Eintrag 1800: Zunächst ist es schon mal bezeichnend, dass der Schreiber keine e-mail-Adresse angibt. Zudem offenbart der Eintrag eine Einfalt, die nur auf Unwissenheit oder Ignoranz basieren kann. Fakt ist, die DDR war eine Diktatur.
Admin Kommentar: Sofern keine Provokation oder offensichtliche Niveaulosigkeit den Inhalt des Gästebucheintrags ausmachen, wird er freigeschaltet und beantwortet.
|
|
|
alex hat geschrieben am Do 09 Jun 2005 21:13:15 CEST
das repressive system in der ddr war schlimm. wir im westen brauchten kein repressives system, das haben die "guten" bürger schon selbst ausgerichtet. wir hatten zb. die BILD, die einen Rufmord nach dem anderen durchzog. für mich als natural born wessi ist echt die frage, welches system schlechter war. das ist keine kritik an dieser website, sondern eine ernstzunehmende frage. für mich schon seit langem.
Admin Kommentar: Eine öffentliche Kritik an einem ähnlich schlechten Printmedium (dem "ND") hätte Sie in der DDR sofort in die Fänge der Stasi treiben können. Jede fundamentiert vorgetragene Systemkritik führte in der DDR zur Verfolgung - im Normalfall direkt zur Verurteilung als "feindlich-negative Kraft". Die Unfähigkeiten und Probleme einer Diktatur sind u.a. der ungenügenden Streitkultur der Bevölkerung geschuldet. Sachliche und sinnvolle Kritik nehmen wir gerne an.
|
|
|
Lutz H. hat geschrieben am Mi 08 Jun 2005 13:51:09 CEST
Mich empört Eure Sichtweise auf die DDR. Als ob dieses Land nur aus Gangstern bestanden hätte und danach trachtete den Bürgern das Leben schwer zu machen! So einseitig wie Sie die DDR darstellen war sie nicht.
Admin Kommentar: Der Fisch stinkt vom Kopf her - Sie verwechseln privates Glück mit gesellschaftlichen Umständen. Die DDR war eine "Diktatur des Proletariats", überlebte nur durch totalitäre Abschottung und systematische Verfolgung von Andersdenkenden/ Oppositionellen. Eine Diktatur lebt davon das eine Mehrheit mitmacht oder erduldet. Es bedarf nicht primitiver Gangster sondern einer Mischung von geschickter Agitation und rigider Strafandrohung um das System der DDR-Diktatur am Leben zu erhalten. Diktaturen sind unfähig zum Wandel und müssen untergehen - nur demokratisch verfasste Gesellschaften haben die Möglichkeit zu reifen, sich weiter zu entwickeln.
|
|
|
Jörg Plath hat geschrieben am Fr 03 Jun 2005 15:18:26 CEST
Die SPD-/PDS-Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern rühmte sich kürzlich damit, es würde dank ihrer Politik in diesem Bundesland nur noch wenige zentrale Behörden geben. Für mich sind in Schwerin immer noch die alten (und neuen) Betonköpfe an der Macht. Leider.
Admin Kommentar: Die PDS beweist in Mecklenburg-Vorpommern eindrucksvoll wie SED-Kader in Regierungsverantwortung agieren: unfähig und ideologiegeleitet.
|
|
|
Karl Graf hat geschrieben am So 29 Mai 2005 12:31:31 CEST
die von Susanne Grundke genannte nicht mehr zugängliche Datenbank, gibt es diese an anderer Stelle oder ist diese für immer unter Verschluss? Können Sie mir bitte weiter helfen?
Admin Kommentar: Siehe voriger Beitrag und die bisher dutzendfach gegebenen Kommentare in unserem Gästebuch - auch Sie können in epischer Breite nachlesen.
|
|
|
Susanne Grundke hat geschrieben am Fr 27 Mai 2005 20:46:38 CEST
Mit Bedauern nahm ich die nicht mehr zugängliche Datenbank, welche Auskunft über die offiziellen Mitarbeiter der Staatsicherheit gab, zur Kenntnis. Vor langer Zeit fand ich dort mit Erschrecken den Namen einer Person, welche noch heute im Bereich der Printmedien arbeitet. Gern wollte ich mir diesen Eintrag nach verdautem Schreck nochmals anschauen. Vielleicht gibt es jemanden, der mir helfen kann, diese Einträge nochmals einzusehen?
Admin Kommentar: Auch die hunderte Wiederholung derartiger Fragen ändert nichts an den Gegebenheiten: 1. Lesen Sie unsere FAQ 2. Benutzen Sie eine Suchmaschine mit entsprechenden Suchworten
|
|
|
|
|