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GeeGee hat geschrieben am Do 03 Aug 2006 14:32:01 CEST
Ich habe Erich Mielke als alten kranken Mann kennegelernt als ich ihn von Beruf her Pflegen musste. Ich selbst wurde 1988 3 mal nachts aus dem Bett geholt und stundenlang verhört. Mielke war ein Mensch der auch im Alter nichts vergessen hat. Eines Nachts fragte er mich einmal" Schwester habe ich ihnen auch mal was getan?" Als ich mit Ja antwortete sagt er" Es tut mir Leid ich mag sie sehr". Das war 1999. Wenn ich mir heute die Fotos ansehe wie er mit meinem Hund am Tisch Grillwürstchen teilt, wird mir was für eine arme Sau er doch zum Schluss war. Ich habe Anfang 1990 einen Antrag auf einsicht in meine Akte beantragt und bin nie hingegangen. Jetzt versuche ich es nocheinmal.
Admin Kommentar: Erich Mielke war zweifacher Doppelmörder, von niedrigstem Intellekt und einer der gefährlichsten Fanatiker der kommunistischen Ideologie. Unter seiner Verantwortung wuchs das MfS zum Krebsgeschwür und sicherte die SED-Diktatur. Diktatoren wie er tragen selbstverständlich auch menschliche Züge - Sie sollten jedoch auch Mitleid mit den Hunderttausenden Opfern seines Geheimdienstes und nicht mit seinem Hauptverantwortlichen haben.
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andy zahradnik hat geschrieben am Mi 19 Jul 2006 13:56:08 CEST
ich binein buchautor aus österreich und versuche herauszufinden ob über frau mary jacobson aus den usa jemals eine stasi akte angelegt war. die dame hatte in den 70er jahren häufig kontakt zu intellektuellen in der ddr und mich würde interessieren ob ihre (marys) besuche (mit diplomatenpass) tatsächlich unbeobachtet geblieben sind? danke für etwaige mithilfe und gruss aus wien!
Admin Kommentar: Sofern die Betroffene selbst nicht mehr lebt, können deren Angehörige im berechtigten Fall nach einer evtl. angelegten Stasiakte nachfragen und diese einsehen. Als Author haben Sie die Möglichkeit einen Forschungsantrag zu stellen - näheres dazu regelt das Gesetz. Am besten Sie lassen sich durch die BSTU über die Sinnhaftigkeit beraten. Grundsätzlich wird die Neugier, auf die Einsicht fremde Stasiakten, durch das Stasiunterlagengesetz strikt reglementiert.
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Reinhard hat geschrieben am Mo 17 Jul 2006 21:24:11 CEST
Hallo, wollte nur darauf aufmerksam machen, dass gestern ein sehr guter Dokumentarfilm mit dem Titel "Zeit ohne Eltern" in 3sat lief, der über das Schicksal von Kindern in der DDR berichtet wurde, deren Eltern nach Fluchtversuch bzw. Ausreisantrag von der Stasi verhaftet wurden, und deren Leben und Familie durch diese Verbrecherbande damit zerstört wurde. Vielleicht kann man diese Dokumentation auch in die "Bibliothek" dieser guten Seite hier aufnehmen und darauf verweisen.
Admin Kommentar: In den letzten Jahren greifen immer mehr Regisseure auf die hohe Zahl der noch Lebenden Zeitzeugen aus der SBZ/ SED-Diktatur zurück. Die DDR war ein totalitärer Staat - dies erschliesst sich leider für den uninformierten Betrachter teilweise erst durch den Blick hinter die Kulissen des ideologischen Ethos der DDR. Der Film zeigt eindrucksvoll die Doppelmoral der verkommenen SED-Ideologie Wir werden den Film in unsere Rubrik aufnehmen und danken für den Hinweis. Ein Tippp für unsere Leser wäre auch der folgende Film, der demnächst in einige Programmkinos kommen wird: "jeder schweigt von etwas anderem" von Marc Bauder und Dörte Franke.
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J. Schild hat geschrieben am Mo 17 Jul 2006 00:06:20 CEST
1997 habe ich in Erfurt Einsicht in meine Stasi-Akte gehabt. Ein Beamter hat mich vorher "vorbereitet", in diesem Lesesaal saß vorn ein Herr, der aufpaßte, daß die Lesenden nichts aus der Akte oder dergleichen entfernen konnte. Meine Frage: das sind doch höchstpersönliche Dinge, die dort drin stehen. Warum kann man die eigene Akte nicht einfach mitnehmen und verbrennen oder was immer man damit tun will. Diese Frage stellte ich diesem Beamten und er meinte, die Akten würden wissenschaftlich ausgewertet. Wieso geht so etwas ohne das Einverständnis des Betroffenen? Ich würde diese zig hundert Seiten am liebsten einfach verbrennen und dabei genüßlich zuschauen!
Admin Kommentar: Ihre persönlichen Stasiakten werden nicht ohne Ihr Wissen "ausgewertet". Es sei denn Sie waren Täter oder Mitarbeiter des MfS. Eine derartige Auskunft wird Ihnen definitiv auch kein Mitarbeiter der BSTU gegeben haben. Vermutlich verwechseln Sie dessen Aussage, dass Ihre Akte vor Einsicht gelesen wird um Daten unbeteiligter Dritter zu schwärzen. Beispielsweise wird Ihr Name in den Stasiakten fremder Personen ebenso geschwärzt - sofern Sie keine nach dem Gesetz als Täter zu bezeichnende Person sind. Datenschutz und Opferschutz gehen also Hand in Hand. Sie bekommen aus Ihrer Stasiakte alle Anteile im Original mit, wenn diese vom MfS aus Ihrem Besitz entfernt wurden. Hierzu gehören z.B. Ihnen unterschlagene Post oder entwendete Fotos, sofern diese noch Bestandteil Ihrer Stasiakte sind. Alle anderen Bereiche Ihrer Akte sind vom MfS angelegt und waren und sind nur dann von Interesse, wenn man dadurch die Arbeits und Täterstruktur des MfS nachvollziehen kann. Hätte jeder seine Akte ausgehändigt bekommen, wäre der Moloch der Stasi in seiner Struktur kaum mehr zu rekonstruieren gewesen und noch mehr Täter/ Mittäter würden ihre Mitverantwortung bestreiten. Das unverfälschte Originalarchiv des MfS ist weltweit einmalig - viele der früheren kommunistischen Ostblockländer können ihre Diktatur nicht anhand der authentisch vorliegenden Dokumente rekonstruieren.
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Frank Schönrock hat geschrieben am Fr 14 Jul 2006 18:28:57 CEST
Hallo, Ich war 1980/81 im Jugendhaus Dessau, die Station weiß ich nicht mehr. Kann mich nur noch errinnern das Leutnant Stach bei uns war, der dann nach der Wende Anstaltsleiter wurde. Gearbeitet haben wir im Gasgerätewerk Dessau ( 3 Schichten ). Wir als politische hatten eh' wenig zu lachen. Zum Glück bin ich rehabilitiert. Das macht die ganze Scheiße trotzdem nicht vergessen. Wer in dieser Zeit auch da war, kann sich ja mal melden oder schickt mir Infos wo es ein paar Namen oder Bilder aus dieser Zeit gibt. Frank
Admin Kommentar: Für Ihre Suchanfrage wäre die Jugendwerkhofseite relevant. Sie finden die Seite über unsere Linkabteilung.
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Steiner hat geschrieben am Di 11 Jul 2006 12:44:17 CEST
Hallo, suche Personen die 1984/1985 in Naumburg waren. Oder 1985/1986 in Karl-Marx-Stadt... Suche Hinweise besonders zu einem René Schalk... Danke und Gruss
Admin Kommentar: Ohne Mailadresse wird Ihnen schwerlich jemand antworten können.
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christiane spindler hat geschrieben am Sa 08 Jul 2006 17:49:17 CEST
hallo,ich suche frauen ,die mit mir von 1978-1980 in bautzen II einsassen.besonders gaby,mein passi.
Admin Kommentar: Sie sollten Ihre Anfrage auch an den Verein der ehemaligen Hoheneckerinnen stellen. Deren Internetseite finden Sie in unserer Linkrubrik. Viel Glück bei der Suche.
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Karin Weber hat geschrieben am Sa 08 Jul 2006 11:00:49 CEST
Hallo Admin, leider werden immer wieder die merkwürdigsten Einträge in Eurem GB erscheinen, vielleicht solltet Ihr auch hier an eine gewisse Filterung denken. Bei manchen Einträgen fragt man sich schon , ob Naivität oder Anderes dahintersteht.
Admin Kommentar: Das Thema Geheimdienste und politische Verfolgung zieht naturgemäss im Internet dubiose Surfer an. Wir filtern Beitragsversuche von politischen Extremisten, Trollen, multipel gestörten Persönlichkeiten, Spam sowie unthematische Einträge. Das Niveau der Beiträge lässt sich nur schwerlich durch Löschungen heben. Wir ermuntern daher die Vielzahl der täglichen Besucher uns ihre lesenswerten Impulse im Gästebuch zu hinterlassen - auch wenn man nicht selbst Betroffener des DDR-Unrechts ist.
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Pfanstiel Andreas un hat geschrieben am Do 29 Jun 2006 20:33:09 CEST
Wie erhalte ich die Adresse um in meine Stasiakten einsehen zu können? Komme aus dem Raum Thüringen, bin mit meiner Frau im Frühjahr 1989 ausgewiesen worden. Danke im voraus.
Admin Kommentar: So wie jeder andere Betroffene auch: Sie wenden sich an die zuständige Behörde. Noch einmal an alle Leser - bitte versuchen Sie erst auf unserer Seite die gesuchten Informationen zu finden. In den Bereichen HILFE und FAQ finden Sie Grundsätzliches. Zusätzlich können Sie mit der Suchfunktion relevante Antworten finden. Bitte zukünftig beachten.
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Claudia Ehlert hat geschrieben am Mo 26 Jun 2006 14:11:58 CEST
Hallo, ich suche eine Ausgabe der Bild Dresden von den Jahren 1990 oder 1991, in welcher ein Artikel erschienen ist, wo alle Stasiopfer bzw. zu denen Stasiakten exisitieren in einer Übersicht dargestellt wurden. Hat jemand eine Ahnung welche Ausgabe das war und wie ich daran komme? Danke!
Admin Kommentar: Faktenwissen aus der "BILD"? Nicht einmal die BSTU könnte die korrekte Zahl der Stasiopfer/ Betroffenen angeben.
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Kerstin Roßmann hat geschrieben am Mo 26 Jun 2006 13:37:37 CEST
Ich habe eher eine Frage als eine Meinung. Was ist, wenn die sogenannten Täter heute "untergetaucht" sind, aber trotzdem noch ihr Unwesen (und wenn es im privaten Bereich ist) treiben. Wer kann mir da weiterhelfen um die Vergangenheit von dieser Person (es handelt sich um eine Ärztin) herauszubekommen. Im Moment laufen Untersuchungen, ob "sie" Medikamente, Drogen o.ä. bei uns in das Getränk gegeben hat. ("Wir" sind bei einem Pflegedienst angestellt, der bei ihr im Haushalt einen Patienten pflegt.) liebe grüße und danke das es diese vereinigung gibt Kerstin Roßmann
Admin Kommentar: Sie meinen "untergetauchte" Täter haben nichts besseres zu tun als Ihnen etwas ins Getränk zu mischen? Unsere Leser bitte wir um kritische Würdigung mancher Gästebucheinträge . . .
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Robert hat geschrieben am Fr 23 Jun 2006 18:02:58 CEST
Liebe Frau Guttmann, suchen Sie mal bei: eurobuch.com oder zvab.com Dort müssten Sie fündig werden! Viel Erfolg
Admin Kommentar: Danke für die hilfreichen Hinweise!
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Beatrice Guttmann hat geschrieben am Mi 21 Jun 2006 13:53:02 CEST
Ich bin auf der Suche nach einem Buch von Dr. Heribert Schwan zum Tod des Fußballspielers Lutz Eigendorf "Tod dem Verräter".Würde mich auch sehr über ein gebrauchtes Exemplar freuen.
Admin Kommentar: Diesen Titel erhalten Sie über jede Bibliothek in der Fernausleihe oder antiquarisch, z.B. bei "Amazon".
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Sarah Wunsch hat geschrieben am Mi 14 Jun 2006 17:18:30 CEST
Hallo, ich war letztes Jahr im Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen.Wir wurden durch das Gefängnis von Sigrid Paul geführt. Sie hat uns erzählt, dass Sie ein Buch schreibt, Weiß jemand, ob dieses Buch schon erschienen ist, oder ob es überhaupt schon fertig ist??? Wenn ja kann mir jemand sagen wie es heisst. Danke Viele Grüße Sarah
Admin Kommentar: Da wir nicht wissen welche Publikation Sie meinen - bitte fragen Sie direkt in der Stiftung Hohenschönhausen nach. Dort erhalten Sie Antwort zu den neuesten Publikationen der dort tätigen Zeitzeugen.
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Eric hat geschrieben am Mo 12 Jun 2006 23:45:33 CEST
Hallo! Ich bin dezeitig Student an einem College in Cambridge. Ich versuche im nächsten Jahr mein IB fertig zu machen. Damit ich besteh brauche ich unter anderem ein Coursework in Geschichte, das 2000 Wörter haben soll. Ich habe mich für das Thema "Inwiefern hatte die Stasi Kontrolle über die Ostdeutschen?" ausgesucht. Ich fande es als Thema extrem interssant und dachte mir, da ich auch aus dem Osten komme, es wäre gut etwas über die Vergangenheit meines Landes zu erfahren. Ich habe nun mehre Quellen durchgelesen. Es ist wirklich ein komplexes Thema, was normalerweise mehr als 2000 Wörter benötigt, was ich jedoch zu spät bemerkt habe. Ich finde es eigentlich schade das ich diese Seite zu spät gefunden habe, möchte jedoch doch meinen Danke ausprechen, für die Informationen, die ich hier bekommen habe. Auch möchte ich sagen, dass diese Seite wirklich sehr gut ist und ich öfters mal wieder vorbeischauen werde um mein persöhnliches Interesse zu verarbeiten. Eine gut Seite!!
Admin Kommentar: Wir haben noch viel zu verbessern und zu publizieren - aber danke für das Lob. Das Wesen der DDR kann man sicherlich in knapp 2000 Worten darstellen: Die SED-Diktatur verfeinerte im Laufe ihrer 40-jährigen Existenz immer mehr die ideologische Beeinflussung und somit die Ausprägung des Bewusstseins seiner Bürger. Was durch Propaganda und Agitation nicht in den Köpfen verankert wurde - das kontrollierte, bis weit in den intimen Bereich, das MfS. Eine Entfaltung der Persönlichkeit ohne Beschränkungen durch das totalitäre System der SED war nicht möglich. George Orwells "1984" war in grossen Teilen Realität - oder wurde gar überboten.
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Birgit Kasten Geb, L hat geschrieben am Fr 09 Jun 2006 00:00:41 CEST
Suche Mithäftlinge meines bruders Jörg Loof in Cottbus bitte schreibt mir um den tod meines bruders irgendwie zu verarbeiten
Admin Kommentar: Starb Ihr Bruder in Haft oder an den Haftfolgen?. Sollte dies der Fall sein haben die Angehörigen Anspruch auf (geringe) jährliche Unterstützung. Bitte mailen Sie wenn Sie Hilfebedarf haben - wir antworten Ihnen gerne.
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Nadine hat geschrieben am Mi 07 Jun 2006 18:03:51 CEST
Hallo! Ich bin auf diese Seite gestoßen, als ich nach positiven Aspekten der DDR gesucht habe. Vielleicht vorweg eine kurze Erklärung dazu: Für meine Präsentationsprüfung (Abi) habe ich eventuell das Thema "Flucht aus der DDR - Flucht aus dem Paradies?". Unser Lehrer meinte, dass es schade ist, dass viele Menschen heute das Geschehene verherrlichen nach dem Motto es sei doch so schlimm nicht gewesen. Er meinte aber auch weiterhin, dass man in der DDR tatsächlich recht angenehm leben konnte solange man still hielt. Also habe ich mich auf die Suche nach positiven Aspekten dieser Zeit gemacht und ich muss sagen, eigentlich bin ich entsetzt. Nicht nur, dass ich seit Stunden durch die Gegend google und nicht wirklich viel positives gefunden habe, als ich ein wenig hier im Gästebuch gelesen habe wurden mir sozusagen die wenigen positiven Dinge (wie Bildungssystem) die ich hatte auch schon wieder zunichte gemacht. Einerseits habe ich dazu nämlich das hier gefunden: "Finnland sagt mittlerweile, sie haben von der DDR abgeschaut. Und worauf wollen wir heute nach PISA zurückgehen? Auf das finnische Schulsystem!" Dass man nicht studieren durfte wenn man nicht in FDJ ect. war hat mir allerdings noch niemand gesagt! Ich frage mich wirklich, was diese Menschen dann an der DDR noch so hochhalten? Ich habe Foren gefunden, in denen sich DDR-Fans austauschen, die die Feiertage auch heute noch feiern, während sie dabei blaue Blusen tragen. Ich kann einfach nicht verstehen warum. Und was ich in meiner Prüfung erzählen soll, sollte das Thema genommen werden, weiß ich auch nicht mehr... Vom Lebensgefühl der DDR, das so viele als positiv erachten, kann ich nichts für mich glaubhaftes finden, auch im Internet nicht. Die meisten Seiten beinhalten allenfalls Chroniken oder Begriffserläuterungen. Und wenn ich wirkliche Informationen finde, eben auch von Zeitzeugen wie hier direkt, sind sie eher frustrierend und erschreckend. Es ist schade, dass es so wenige Seiten wie diese gibt.
Admin Kommentar: Sie sollten unterscheiden: jeder Mensch hat das Recht seine Vergangenheit auch unter persönlichen Aspekt zu betrachten. Viele Bürger der DDR haben zumindest versucht das private Glück zu leben und erinnern sich daher z.B. gerne an ihre Jugendzeit. Sich über das damals omnipräsente "Blauhemd" lustig zu machen kann also durchaus einen befreienden und erinnernden Charakter haben. Nicht zu tolerieren sollte das andere Extrem sein: die fanatische Verherrlichung der DDR-Diktatur und ihrer Ideologie. Es ist keine Entwertung der eigenen Lebensgeschichte die DDR rückschauend als das zur erkennen was sie war: eine totalitäre Gesellschaft.
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Buchta / Herden hat geschrieben am Mi 07 Jun 2006 10:43:47 CEST
Guten Tag, Wir suchen Zeitzeugen aus dem Jugendhaus ( Mädchen ) Dessau-Kochstedt.Einiges an Fotomaterial liegt bereits vor. Es wäre für die weitere Arbeit wichtig, diese mit Zeitzeugenberichten zu vervollständigen. Ich selbst war 1977 aus politischen Gründen dort inhaftiert. Der Arbeitseinsatz erfolgte im Gasgerätewerk Dessau. Elke Herden geb Jakobi
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Nik hat geschrieben am Do 01 Jun 2006 20:26:16 CEST
Guten Tag Ich bin momentan an meiner Maturarbeit zum Thema MfS. Ich benötige dringend ein Bild einer Kerblochkarte (F 410). Wenn jemand ein solches Bild hat und es mir für meine Arbeit zur Verfügung stellen möchte, wäre ich sehr froh, wenn diejenige/derjenige mir dieses Bild per Mail an folgende Adresse senden könnte:nik-fan@hotmail.com Besten Dank im Voraus und freundliche Grüsse aus der Schweiz!!! nik
Admin Kommentar: Die BSTU hilft bei Medien und Forschungsanfagen jederzeit weiter. Bitte haben Sie Verständnis wenn wir nicht immer sofort und kompetent antworten können. Wir helfen vorrangig Betroffenen und Opfern bei Problemstellungen und vermitteln Medien Informationen (Zeitzeugen, Zeitzeugenmaterial, spezifisches Wissen über das MfS).
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Reinhard hat geschrieben am Do 01 Jun 2006 17:24:11 CEST
suche ehm.Haftkameraden,die wie ich 1967-1969 im Haftarbeitslager Volkstedt "auf der Hütte" schuften mussten.Und 1966-1967 in Naumburg/Saale im Gleisbau total ausgenutz wurden. Gruß Reinhard
Admin Kommentar: Gerade in den Jahren bis 1972 führte die DDR-Diktatur ein sehr hartes Haftregime gegen politische Gefangene. So mussten die Häftlinge Zwangsarbeit leisten, mussten oftmals im Akkord oder unter gesundheitsschädigenden Bedingungen schwerste Arbeit verrichten. Eine Entschädigung für diese Zwangsarbeit sieht der Gesetzgeber hierfür - bisher - nicht vor.
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