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Doreen hat geschrieben am Sa 30 Sep 2006 14:25:43 CEST

Hallo, 
ich wurde 1985 geboren, meine Mutter lebte in einer kleinen Stadt und lernte meinen Vater kennen, der zu dieser Zeit in Deutschland studierte (gebürtiger Mongole). Zwei Montate nach meiner Geburt wurde er, auf Grund meiner Existenz ausgewiesen. Nach Erzählungen meiner Mutter, konnte er das nicht verstehen, schließlich hatte sie noch viele Pläne. Meine Eltern schrieben sich anfangs regelmäßig, mein Vatrer schickte mir Kleidung. Doch irgendwann blieb der Brief meiner Mutter unbeantwortet. Jetzt bin ich 20 und hab natürlich viele Fragen. Gibt es irgendeine Stelle an die ich mich diesbezüglich wenden könnte? 
Viele Grüße 


Admin Kommentar: Wir bitten unsere Leser nur Beiträge zu posten die themenrelevant sind - wir löschen sachfremde Texte und Trollbeiträge ohne weiteren Kommentar.
 
Steffen R. hat geschrieben am Sa 30 Sep 2006 00:01:36 CEST

Mein Bruder versuchte 1981 zu flüchten und bekam 41 Splitter von den Selbstschußanlagen ab. Er will darüber aber nicht mehr reden. Meine Tochter will über sein Leben trotzdem einen Schulaufsatz schreiben. Die Lehrerin sagt das es 1981 keine Selbstschußanlagen mehr gegeben hat. Wer kann mir sagen bis wann die DDR ihre Grenze so abgesichert hat? Die Lehrerin soll auch noch etwas lernen:-)

Admin Kommentar: Das ist falsch. Die letzten Selbstschussanlagen wurde um das Jahr 1984 demontiert. Sofern Ihr Bruder unter gesundheitlichen Spätschäden leidet hat er Anrecht auf kostenfreie medizinische Versorgung. Zudem sind bei Einschränkungen seiner Arbeitskraft und bei anhaltenden Posttraumatisierungen Rentenzahlungen möglich. Auch wenn Ihr Bruder darüber nicht mehr reden will: es gibt umfängliche Hilfsangebote die er nutzen kann und sollte. Er kann uns jederzeit mailen - wir vermitteln eine kompetente Beratung in seiner Nähe.
 
Arnold Schewe hat geschrieben am Mo 25 Sep 2006 22:34:31 CEST

Ich war im Lager X von 1968-1970 , dann noch weitere 5 Jahre in Haft,Fahnenflucht.Bin 90% Schwerbehindert,habe Antrag auf Haftfolgeschäden gestellt.Bin jetzt erst an mwine Stasiakten gekommen.Ich wohne seit 1983 in Münster,freikauf. 
 
Brauche dringend einen Anwalt der sich mit DDR Diktatur auskennt.Stiftung in bonn unterstützt mich jedes Jahr.Tel.:02501927338

Admin Kommentar: Benötigen Sie Rechtsbeistand wegen Ihren Haftschäden/ Rentenangelegenheiten? Wenn Sie noch keine kompetenten Hinweise erhalten haben: mailen Sie uns.
 
Renate hat geschrieben am Di 19 Sep 2006 03:21:14 CEST

Lieber Mario, Toleranz ist der Anfang der Gleichgültigkeit. Gut das Du Dich weiter um Aufarbeitung bemühst. Pass gut auf Dich auf! 
 
Herzlichst Renate und Kurt

Admin Kommentar: Vielen Dank für die persönlichen Grüsse
 
Sylvana Pawelzik hat geschrieben am Di 12 Sep 2006 22:51:18 CEST

Hallo liebe Gemeinschaft.wurde 1965 in der Hansestadt Stralsund geboren.Meine Mutter hatte drei Stasispitzel,einen "OM"Brücke,und zwei "IM´s"mit Namen Bing und Lange.Wer kann Angaben machen.Beide Elternteile starben sehr früh,mein Vater 1969 und meine Mutter 1973.Alles war ziemlich mysteriös,und bis heute unaufgeklärt.Von meiner Mutter habe ich eine Kriminalakte.Über Hinweise oder Fragen wäre ich dankbar.Meine e.mail lautet:sypa2308@freenet.de.LG Sylvana

Admin Kommentar: Berechtigte Anfragen zu Stasiakten verstorbenen Angehöriger ersten Grades, kann Ihnen die BSTU im Rahmen eines Antrags auf Akteneinsicht beantworten.
 
Hennig hat geschrieben am Di 05 Sep 2006 21:34:55 CEST

Diesen Leserbrief im Spiegel 35 (übrigens vom 28.8.) habe ich auch mit großer Genugtuung gelesen. Immerhin war der hochrangige Verfasser ja sowas wie der Botschafter der damaligen Bundesrepublik in der DDR! 
 
Diesen Brief, in dem Leuten, wie Schwanitz u. Co. mal richtig die Meinung gesagt wird, müsste man hier abdrucken.

Admin Kommentar: Stellen Sie den Text kommentiert in das Gästebuch. Wenn er nicht zu lang ist. Für umfassende Texte bitten wir unser Forum zu nutzen - vielen Dank!
 
F.Horn hat geschrieben am Fr 01 Sep 2006 21:09:18 CEST

Der Leserbrief im letzten "Spiegel" (Nr.35 vom 18.8.)von Klaus Bölling (ehem. Ständiger Vertreter der alten Bundesrepublik in der DDR) hat echt gut getan ..., in dem er ehem. Stasi-Chefs, wie Herrn Schwanitz, leider kurz, aber prägnant, ihre bodenlose Polit-Kriminalität um die Ohren gehauen hat!

Admin Kommentar: Verantwortlich für die kriminellen Machenschaften des MfS war die SED. Die Stasi handelte im Auftrag als "Schild und Schwert der Partei". Die Kritik an den verantwortlichen Nomenklaturkadern und der Führungselite der SED ist im Bewusstsein der Bevölkerung wenig ausgeprägt.
 
Richter hat geschrieben am Fr 01 Sep 2006 18:56:41 CEST

Guten Abend! 
Ich bin ARD Hörfunkjournalist und suche für eine Recherche dringend Kinder und Enkel von Stasimitarbeitern. 
Über Info's wäre ich sehr dankbar. crichter@gmx.ch

Admin Kommentar: Bitte weisen Sie uns nach Fertigstellung auf Ihren Beitrag hin - vielen Dank!
 
Aylin hat geschrieben am Mi 30 Aug 2006 21:14:10 CEST

Hallo an alle, ich bin Schülerin der gymnasialen Oberstufe (12. Klasse) und werde meine Facharbeit über die Stasi schreiben.Habe ein grosses Problem, es fällt mir unheimlich schwer mich auf ein Thema zu spezialisieren da es viele Bereiche der Stasi gibt, würde mich um jede kleine Hilfe freuen...DRINGEND!!! aylin_1988-38@hotmail.de 
Bedanke mich im Voraus!

Admin Kommentar: Für Schüler bestimmt nicht uninteressant: Jugendliche die vom MfS als inoffizielle Mitarbeiter missbraucht wurden. Dazu gibt es kostenfrei verfügbare Literatur. Wie hättet Ihr Euch verhalten in der DDR? Bei Interesse vermitteln wir gerne weiterführendes Material - einfach mailen.
 
Manfred Buchta hat geschrieben am Di 22 Aug 2006 15:34:35 CEST

Wer kann helfen ? 
Suche dringend Dokumente oder Unterlagen zur ehemaligen Frauenhaftanstalt in Dessau. Es wurde 1974 gebaut und 1990 abgerissen. Habe schon die verschiedensten Archive angefragt, bislang ohne Erfolg. Nach bisherigen Ekenntnissen handelte es sich um ein reines Arbeitslager, welches auf damaligen Stadtplänen nicht verzeichnet war. Im Objekt selbst, wurden auch Kinderfahrräder gefertigt. Desweiteren existierte hier auch ein Jugenhaus für Mädchen. Zeitzeugen wären in diesem Zusammenhang auch sehr hilfreich. 
 
Manfred Buchta  
 
Jena

Admin Kommentar: Über den Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen des Landes Sachsen-Anhalt können Sie mehr erfahren. Zudem steht es Ihnen frei einen Forschungsantrag bei der BSTU zu diesem Thema zu stellen - sofern Sie eine mediale/ öffentliche Ausarbeitung darüber erstellen können.
 
Horst-Dieter Zobel hat geschrieben am So 20 Aug 2006 19:18:12 CEST

Wäre über Hilfe dankbar! 
Ich lebe? nein, ich quäle mich seit Jahren mit Schmerz und Alpträumen durchs Leben.Auszug aus meiner Stasiakte Az.460813 
VVS.G H 79022 Kommandeur Grenzkommando-Mitte Geier Generalmajor, 
An 27.04 1974 um 01.10 erfolgte im PO 0981/3b die Festnahme einer männlichen Person unter Anwendung der Schußwaffen. 
Der Angriff auf die Staatsgrenze erfolgte ohne Hilfsmittel,mit dem Ziel,die Staatsgresnze der DDR nach Westberlin zu durchbrechen. 
Charakteristik der Handlung der eigenen Truppe.Gegen 01.10 Uhr stellte der auf denRBT Knesebeckbrücke Po.0982/1b eingesetzte Postenführer Uffz.Möller,Reiner den Grenzverletzer nachÜberwinden des Kfz.-Sperrgrabns fest.Uffz.Ihmke befahl sofort das Feuer zu eröffnen.Insgesamt wurden 15 Schuß verschossen:durch Stellv.K-ZA 6 MPI 
PF 2 MPI Posten 7 LMG 
Der Grenzverletzer wurde an beiden Oberschenkeln verletzt und durch den SuP festgenommen sowie mit Sankra zum Armeelazarett Drewitz überführt.Das geziehlte Feuer wurde parallel des Grenzzaunes geführt.Es ist nicht damit zu rechnen,das Projektile auf westberliner Territorium einschlugen.Während der Bergung rief eine unbekannte männliche Person auf der Badstraße:"Helft ihn!Holt ihn runter!Ich wohne hier-wollt ihr mich nicht auch erschießen?" 
-die taktischen Handlungen der eingesetzten grenzposten entsprachen der entstandenen Lage 
-das Zusammenwirken der eingesetzten Grenzposten war Zweckmäßig. 
Auszeichnung des: K-GS Oltn.Müller,Gerd und des Stellv.K-ZA uffz.Ihmke,Klaus mit dem Leistungsabzeichen der Grenztruppen. 
PF Uffz.Möller,Reiner mit einer Sachprämie. 
Posten Sold.Scholz,Bodo Beförderung zum Gefreiten. 
Domegala Oberstleutnat 
Ich finde einfach keine Ruhe in meinem Leben,meine Stasiakte hat 758 Seiten,12 IM waren mit mir beschäftigt mich 12 Jahre zu bespitzeln,darunter meine eigene Familie.Ich habe viele Dinge probiert,diese Last los zu werden,bin ins Ausland gegangen,doch dieser Alptraum verfolgt mich überall hin,meine Hüftgelenke sind kaputt weil man sie falsch im Polizeikrankenhaus Scharnhorstst.Berlin zusammengenagelt haben,in meinem rechten Knie stecken heute noch Splitter der Geschosse,nehme starke opiate damit ich überhaupt einbischen weniger schmerzen habe,nun entlich hat man mir posttraumatische belastungsstörungen vom Versogungsamt anerkannt.Bekomme eine Grundente 381 Euro,sowie Berufsschadensausgleichsrente,doch die bekomme ich nur unter der Bedingung wenn ich mich beim Arbeitsamt als Arbeitssuchender melde,ich frage mich ,was kann ich noch tun? Kann keine Nacht schlafen,habe verfolgungswahn,sehe ständig die Schüsse auf mich zukommen,6 jahre Haft wegen §213 sind auch nicht spurlos an mir vorrüber gegangen,man hat mich in haft geschlagen,in der Öffendlichkeit sehe ich nur Schließer,Vernehmer,kann mich in keinen großen Gebäude aufhalten,ein Arzt im weißen Kittel ist für mich ein grauen,Menschen hinterm Schreibtisch sehe ich sofort Stasivernehmer. 
Ich war die letzten 18 Monate Krankgeschrieben,doch keiner konnte mir helfen,jetzt will man mich in einer Behindertenarbeitsstätte unterbringen. 
Ich war vor 7 Jahren froh eine Frau kennengelernt zu haben,habe noch einen kleinen Jungen von 5 Jahren,bin seit 3 Jahren verheiratet,doch auch mein letztes wo ich noch einbischen Halt hatte hat Deutschland verlassen.Was muß mir noch passieren,um entlich Ruhe zu finden?Selbstmordgedanken kreisen in meinem Kopf.Wer kann mir einen Rat geben, um entlich vor den grausamen Behörden Ruhe zu haben. 
"Sie haben ja gewußt das man dort nicht mit Steine schmeißt" 
Macht weiter so mit der schönen Seite,vieleicht werden unsere Politiker mal wach?? 
Wer mir einen Rat geben kann unter dezember7@yahoo.com 
danke

Admin Kommentar: Es gibt in Deutschland keine flächendeckenden medizinischen Angebote für schwer traumatisierte Menschen - zu denen Sie sich zählen könnten. Mailen Sie uns Ihren Wohnort, wir versuchen für Sie eine therapeutische Hilfe vermitteln zu können. Wichtig wäre auch eine Beratung zu Ihren Rentenangelegenheiten. Bei Bedarf erreichen Sie uns jederzeit per Mail.
 
Regula hat geschrieben am So 20 Aug 2006 17:13:13 CEST

Hallo, 
wer kann mir sagen, wer hinter den Pseudonymen "Fiedler" und Philosoph" steckt, bei wem sind diese namen auch in den Stasi-Akten aufgetaucht? Tätigkeitsgebiet war Hoyerswerda und Schwarze Pumpe. Danke!

Admin Kommentar: Für die konspirative Arbeit suchten sich die inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi in der Regel die Decknamen selbst aus. Zweifelsfreie Aussagen über die Aktivitäten eines IM des MfS ergeben sich also nur durch die individuellen Akten.  
 
Erfahrungsgemäss sollten Sie mit Ihrem privaten Umfeld und früheren Arbeitskollegen sprechen. Ein Stasispitzel war oftmals im Umfeld tätig - also auch in anderen Stasiakten Ihres Umfeld ist die Wahrscheinlichkeit am grössten auf diese Namen zu treffen. 
 
Zudem erhalten Sie auf Antrag die Klarnamen der in Ihren Akten tätigen Stasispitzel durch die BSTU.

 
luca hat geschrieben am Fr 18 Aug 2006 13:45:36 CEST

Hallo! Ich möchte gern meine Stasiakte anfordern.Kann mir vielleicht jemand sagen ,wo und wie ich das machen kann?Vielen Dank

Admin Kommentar: Immer wieder stellen unaufmerksame Besucher die gleichen Fragen: Sie benötigen nur wenige Minuten um sämtliche notwendigen Informationen auf unseren Seiten zu finden - lesen Sie bitte nach oder nutzen Sie unsere Suchfenster oben rechts. 
 
Allgemeine Fragen finden Sie auch unter dem Stichpunkt "FAQ" beantwortet.

 
Nicole hat geschrieben am Mi 16 Aug 2006 11:21:42 CEST

Hallo! Ich bin Studentin an der Uni Münster und schreibe meine Examensarbeit über Gedenkstätten in ehemaligen UHA des MfS. Dafür habe ich mit Zeitzeugen gesprochen und sehr bewegende und interessante Geschichten erzählt bekommen. Ich würde aber auch gerne mit ehemaligen Häftlingen sprechen die nach 1960 inhaftiert gewesen waren. Ist es vielleicht auf diesen Wege möglich Kontakt herzustellen? Es handelt sich im Prinzip nur um vier Fragen zu den heutigen Gedenkstätten in den UHA. Wenn sich hier Interessierte finden würden, wäre das ganz wunderbar. Zu erreichen bin ich per mail: nicole_preissler@web.de Im voraus schon einmal vielen, vielen Dank!

Admin Kommentar: Wenn Sie noch Zeitzeugen benötigen sollten - bitte mailen Sie uns. Wir vermitteln Kontakte zu politischen Häftlingen aus der angefragten Zeitspanne. 
 
Sollten Sie unseriöse Mails erhalten - wir entschuldigen uns dafür. Es gibt ein knappes Dutzend gestörter Personen die sich als Trolle in dieses Thema verbissen haben.

 
Heidenreich hat geschrieben am Di 15 Aug 2006 15:36:15 CEST

Hallo zusammen, 
ich habe vor ca. 3 Jahren Einsicht in meine Stasiakte beantragt. Mir wurde schriftlich bestätigt, daß eine solche auch existiert. Eigentlich wollte ich schon anrufen,um mich über den Stand der Dinge zu informieren, hab es dann aber sein lassen, um nicht weiter nach hinten versetzt zu werden. Kann mir jemand sagen, wie lange eine Recherche im Schnitt dauert? Was "erschwehrend" hinzu käme ist, das meine Tante Major bei o.g. Institution war und ich war Hochleistungssportler mit mehreren Aufenthalten in der NSW. Kann es sein,daß es dadurch so lange dauert? Vielen Dank für Eure Hilfe !!!

Admin Kommentar: Wir antworteten umfassend auf Ihren ersten Beitrag.
 
Wolfgang Ruhle hat geschrieben am Mo 14 Aug 2006 17:22:13 CEST

Suche Kontakt zu ehem.Haftkameraden! 
 
1965-1966 Volkstedt I-Baracke 
 
1982-1984 Cottbus EB3 VR 203

Admin Kommentar: Viel Glück bei der Suche!
 
Jörg Heidenreich hat geschrieben am So 13 Aug 2006 15:58:26 CEST

Hallo zusammen, 
ich hab vor ca. 3 Jahren Akteneinsicht beantragt. Mir wurde auch schriftl. bestätigt, daß eine existiert und ich zum gegebenen Zeitpunkt informiert werde. Wie lange dauert denn sowas? Bin schon sehr gespannt, wer uns Leistungssportler im Ausland aufs Korn genommen hat! Danke für Eure Hilfe

Admin Kommentar: Fragen Sie noch einmal nach. 3 Jahre sind in der Tat eine zu lange Zeit. Die Wartezeiten sind abhängig vom Umfang und regionalen Archiv Ihrer Stasiakten. Zudem sind die Wartezeiten in den Aussenstellen von der Zahl der noch vorliegenden Anträge abhängig. Wenden Sie sich telefonisch an Zweigstelle der BSTU bei der Sie Ihren Antrag stellten und bitten Sie um einen Zwischenstand.  
 
Leistungssportler sind generell überwachte Klientel des MfS gewesen. Zudem wurde auch das zentralisierte Doping des Leistungssports durch die Stasi abgesichert. Gesundheitliche Spätschäden durch unerkanntes Doping ist vor allem bei Frauen noch ein zu wenig bekanntes Thema. Wenn Sie Fragen zum Doping haben sollten - wir vermitteln Ihnen gerne professionelle Beratung. 
 

 
Ronny hat geschrieben am So 13 Aug 2006 12:38:41 CEST

Für die Recherche zu einem neuen Theaterstück, das sich mit dem Thema der ehemaligen DDR umfassend und möglichst objektiv befassen soll, suche ich Menschen, die bereit sind aus Ihrem Leben und den Erlebnissen in und mit der DDR in Form eines Interviews zu erzählen. 
Ich freue mich über jede kleine Geschichte...

Admin Kommentar: Viel Glück! Bitte lassen Sie uns wissen was aus Ihrem Theaterstück wird/ wurde.
 
Karin Weber hat geschrieben am Sa 12 Aug 2006 00:59:43 CEST

Schliesse mich dem Beitrag von J. Schild, v. 17.07. an und hätte ebenfalls gern gewusst, warum mein seine Stasiakte nicht auf Wusch komplett ausgehändigt bekommt? Immerhin sind es meine ganz persönlichen Daten und Lebensabläufe und wer die wissenschaftlich auswerten möchte, sollte sich doch bitte meine Genehmigung dazu einholen.

Admin Kommentar: Die Akte ist nicht Ihr Eigentum sondern Machwerk des MfS. Ihnen werden alle evtl. vorhandenen Originale ausgehändigt die aus Ihrem Besitz stammen. Meist handelt es sich um Briefe, Tagebücher und Fotos die den Stasiakten beiliegen können. Und es gibt definitiv keine wissenschaftliche Auswertung Ihrer Akte ohne Ihr Einverständnis - auch durch mehrfache Wiederholungen und Zustimmungen werden diese Aussagen nicht wahrer. Das Stasiunterlagengesetz reglementiert die Nutzbarkeit von Stasiakten zugunsten der Betroffenen - das ist vordringlichste Aufgabe.  
 
Manches könnte durchaus besser geregelt werden. Es gibt jedoch kein Ostblockland in dem so umfassend und gesetzlich garantiert mit den Unterlagen der Geheimdienste umgegangen wird. Kritik ist wichtig - sollte aber berechtigt sein. In diesem Fall ist sie es nicht.

 
Adam Lauks hat geschrieben am Fr 04 Aug 2006 11:36:21 CEST

Wer kann mir helfen ehemaligen Sportarzt von EAW-Treptow, Oberstleutnent des MdI Dr.Zelz zu finden und der mich am 28.8.1983 mit Hilfe seines Obermeisters lebensgefährlich verletzte und mich bis zur lebensrettenden Operation am 27.7.1983 wissentlich und unter der Aufsicht der Stasi aus den gerissenen Venen innerlich bluten ließ ! Wer kann mir helfen Major Radke zu finden den Eheman der ehemaligen DDR-Fernsehsprecherin,auf dessen Befehl und Anweisung mir am, erst am 7.Tag des Hungerstreikes am 27.12.84 beim gewaltsamen Nahrungszufuhrversuch die 
Speiseröhre eingerissen wurde um mich anschließend unter größter Geheimhaltung ins HK Meusdorf in Ketten und Hand und Fußschellen abzutransportieren!?? Wer war in der Zeit29.11.82 bis 26.8.84 in Rummelsburg seßhaft und die "Manschaft" und Schergen von Eohne und Schmittbock kennt!?? Helfen Sie einem Folteropfer!

Admin Kommentar: Mit Sicherheit gibt es noch Ihre Gefangenenakte und auch die involvierte Gesundheitsakte. Vermutlich liegen Nachweise über Ihre sogenannte medizinische Betreuung im Bundeszentralarchiv in Berlin - Adresse finden Sie in unserer Linkabteilung. Wenden Sie sich bitte dorthin.  
 
In diesem Teil Ihrer Gefangenenakte finden Sie Namen und Dienstgrad der für Ihren Fall zuständigen Personen. Nicht beinhaltet sind dort die medizinischen Unterlagen aus der U-Haft der Stasi.

 
 
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