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claudia123bike hat geschrieben am Mo 13 Nov 2006 23:49:49 CET
Unsere Regierung tut nichts. Seit Jahren heißt es,die Stasiopfer sollen eine Opferpension bekommen. Gesundheitlich geht es mir nicht gut und ich dachte, ich hätte alles verkraftet. Weder Versorgungsamt noch die BfA erkennt seelische Erkrankung nicht an. Kann mir jemand einen Rat geben, was ich noch machen soll? Andere kommen aus Russland oder Polen und bekommen alles und diese Leute saßen nicht im Gefängnis und dann finde ich das nicht gerechtfertigt oder???
Admin Kommentar: Sofern Sie politische Haft erlitten, nachweislich rehabilitiert sind und unter reinen haftbedingten Gesundheitsschäden leiden, stehen Ihnenevtl. Leistungen zu. Gegen Ablehnungen der zuständigen Behörden können Sie Einspruch und gegebenenfalls Sozialklage erheben. Als Mitglied des VDK erhalten Sie kostenfreie Rechtsberatung und Rechtsbeistand. Das Verfahren ist für Sie ohne Kosten wenn Ihr Anspruch berechtigt ist. In einer gerichtlichen Überprüfung werden Sie durch amtlich anerkannte Gutachter untersucht. Mittlerweile beauftragen die Gerichte überwiegend besonders fachkundige Mediziner mit der Begutachtung von Haftfolgeschäden. Sollte keine durch politische Haft verursachte Schädigung nachweislich sein, können Sie kaum Ansprüche geltend machen. Der Gesetzgebern will aktuell eine Erleichterung der Anerkennung von Gesundheitsschäden verabschieden. Wenn die gesetzlichen Grundlagen novelliert sind, können Sie dies auf unseren Seiten nachlesen.
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ADLER hat geschrieben am So 05 Nov 2006 22:03:29 CET
ADLER schreibt: Wir haben große Erfolge ! Das wahre "Gesicht" des "Kommunismus" nimmt immer konkretere Formen an ! Es zeigt sich hierbei ein Ausmaß des Unguten im "Kommunismus", welches schier unvorstellbar für jeden normalen Menschen ist. Nur die überlebenden Opfer des "Kommunismus" wußten, als gesellschaftliche Minderheit der Überlebenden der Verbrechen des "Kommunismus", was nun der gesellschaftlichen Mehrheit durch neu frei gegebene Tatsachenberichte auch in immer größeren Maß bewußt wird: daß der "Kommunismus" die schlimmste Gefahr gegen alles menschliche Leben war, ist und immer sein und bleiben wird ! Der "Kommunismus" wird nun endgültig besiegbar: mit unseren neuesten Informationen über die Verbrechen des Kommunismus ! Laßt uns tapfer und mutig diesen Weg weiter erfolgreich gehen bis zum guten Sieg von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über den Terror und über die Diktaturen ! Der Sieg ist unser !
Admin Kommentar: Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren. (Friedrich Rückert) Auch wenn Sie sich im Plural und mit viel Pathos abmühen: jede diktatorische Gesellschaftsform stellt die "schlimmste Gefahr" für die darunter leidenden Menschen dar. Beispielsweise der Faschismus!
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Dieter Mierke hat geschrieben am So 05 Nov 2006 18:28:48 CET
hallo frage ?? ich war drei mal politisch und dann krimminell inhafttiert die strafe für krimminelle fiel sehr hoch aus weil ich durch die politische haft als vorbestraft galt nun bin ich für drei mal Rehabilitiert und das krimminelle wurde nicht ,nicht mal zum teil rehabilitiert gibt es dazu jemanden der es besser weiß ich würde mich freuen wenn mir jemand helfen würde.
Admin Kommentar: Rehabilitiert werden grundsätzlich nur rechtsstaatswidrige Urteile. Jede strafrechtliche Rehabilitation berücksichtigt umfassend Ihre Verurteilungen. Wenn Ihre kriminelle Tat in der Bundesrepublik zu einem vergleichbaren Urteil geführt hätte, dann ist eine Rehabilitierung auszuschliessen.
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Engel hat geschrieben am Fr 03 Nov 2006 18:45:57 CET
Ich such Kontakte zu anderen Opfern, da mir eine Selbsthilfegruppe empfohlen wurde, die es aber hier nicht giebt.Ich habe mit 16 u.17 J. Verhöre bei der Stasi über mich ergehen lassen müssen. Es waren psychische,physische Folter u.auch Mißbrauch/Vergewaltigung dabei. Ich durfte nicht darüber reden und wurde Beschattet. So blieb mir nur übrig alles zu verdrängen. Seit ca 3 Jahren holt mich die Vergangenheit ein und ich musste 2x in die Klinik, aber wirklich helfen konnte man mir nicht.Ich leide unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung, d.h. für mich, ich kippe 4x am Tag um u.bin bis zu 20 min bewußtlos. Das hat nun zur Folge, dass ich wohl nie wieder arbeiten kann. Für mich wäre besonders interessant, ob es Leute gibt denen es auch so geht, vielleicht die gleiche Krankheit bekommen haben? Ich kann mich auch immer noch nicht an alles erinnern u.kann überhaupt erst seit dem 1.Klinikauffenthalt im letzten Jahr darüber reden, was mich jedesmal sehr aufregt u. ich habe seit Monaten jede Nacht schlimme Alpträume.Ich hoffe, im neuen Jahr dann einen ambulanten Therapieplatz zu bekommen, alles weiter aufarbeiten zu können u.vielleicht mal wieder weniger oft umzukippen,weggehen wird es wohl nie mehr. Nun kann ich nicht mehr und verabschiede mich mit freundlichen Grüßen. G.E.
Admin Kommentar: Wenn Sie uns mailen in welcher Region Sie leben, können wir evtl. bei Ihrer Suche behilflich sein.
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Baeskow hat geschrieben am Fr 03 Nov 2006 14:23:39 CET
Hallo, ich bin eine Unfallgeschädigte aus der ehemaligen DDR, war Soziusfahrerin auf einem Motorrad. Seit dieser Zeit bin ich Schwerbehindert und habe weitere Operationen hinnehmen müssen. Der Unfallverursacher, ein Oberstleutnant von der Staatssicherheit der DDR,wurde nicht in die Pflicht genommen. Akten über diesen Unfall konnten bei der Gaug-Behörde nicht gefunden werden. Es gab kein Gerichtsverfahren. die Staatliche Versicherung sollte alle Schadenersatzansprüche übernehmen. Seit der Widervereinigung hat die Allianz alles übernommen nur nicht die Pflichten. Seitdem Streite ich vor Gerichten um die Schadenersatzansprüchen und Kosten für Behandlungen. Die Allianz teilte mit, die Sache ist verjährt. Trotz Zusage der Staatlichenversicherung und der Generalstaatsanwaltschaft von Groß-Berlin, daß ein Leben lang gezahlt werden sollte. Die Generalstaatsanwaltschaft teilte mir mit, das es kein gerichtliches Verfahren geben wird. Wer kann mir dabei helfen.
Admin Kommentar: Für Ihre Probleme sind uns folgende Institutionen bekannt: Weisser Ring Die Hauptaufgabe des Vereins besteht in der Unterstützung von Kriminalitätsopfern und Unfallopfern (sofern sie keine anderweitigen Hilfsmöglichkeiten erhalten können). VDK Der grösste Sozialverband der Bundesrepublik bietet gegen geringen Mitgliedsbeitrag Rechtsschutz und Rechtsvertretung in Sozialgerichts- und Rentenangelegenheiten. Wir wünschen Ihnen viel Glück!
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Klaus W. Knabenschuh hat geschrieben am Do 02 Nov 2006 04:31:06 CET
Wer kann einem Bürger Antworten geben, der sich nach der Wende (erst recht nach der geistig-moralischen Wende) immer mehr Fragen stellt ? Warum hat ein gewisser Herr Kohl (ohne Not?) eine kriminelle Organisation in unsere - damals noch nicht so furchtbar pleite - Demokratie übernommen ? Aus welchen Gründen schweigt eine Marianne Birthler zur Drucksache 16/2969 ? Warum haben die CDU/CSU SPD und die Grünen zur Drucksache 16/2969 an einem Strang gezogen was man sonst "zum Wohle des Volkes" nie erlebt ? Sind sich alle diese Politiker eigentlich darüber im Klaren, was sie einer denkenden Jugend mit auf den Weg geben !? Nun ist vollkommen klar und überdeutlich, daß sich eine persönliche Zukunft besser gestalten läßt, wenn man mit menschenverachtenden Verbrechern paktiert. Selbst höhere Renten sind dann sicher und somit somit behält Blüm doch recht. Der nächste rotlackierte braune Adolf steht mit Sicherheit schon in den Startlöchern. Hoffentlich bleibt noch genug Zeit zur "Republikflucht". Klaus W. Knabenschuh Northeim
Admin Kommentar: Der Begriff "Wende" wurde von SED-Funktionären geprägt. Egon Krenz sollte die Erneuerung der totalitären Partei verkörpern und den zukünftigen Führungsanspruch der "gewendeten" SED absichern. Der Begriff wird daher oftmals fälschlich "verwendet". Zutreffender ist für die Zeit zwischen Sommer 1989 und Frühjahr 1990: "Friedliche Revolution". Die Beseitigung einer Diktatur durch Massenproteste der Mehrheit der Bevölkerung ist nur mit der Bezeichnung Revolution zutreffend beschrieben. Der von Ihnen gemeinte "Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes" wird berechtigt und vehement kritisiert. Das Gesetz regelt bewusst nicht die strafrechtliche sondern ausschliesslich die gesellschaftliche und moralische Verantwortung, die durch die Hinterlassenschaften der SED-Diktatur notwendig sind. Der vorliegende Gesetzesentwurf sieht pauschalisierte Beschränkungen der Aufarbeitung vor. So sollen Überprüfungen in vielen gesellschaftlichen Bereichen wegfallen und Täternamen nur noch in Ausnahmen genannt werden dürfen. Mehr dazu finden Sie in unserem Forum.
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Caroline Hauffe hat geschrieben am Mi 01 Nov 2006 08:32:41 CET
Es ist lange her und ich war ein Kind, - es war wirklich hart den Namen meines eigenen Vaters und meines Onkels hier zu finden. Mein Vater kann nicht mehr antworten, mein Onkel war wenigstens bereit eine Antwort zu geben: "ich wollte doch wenigstens als Rentner auch mal in den Westen fahren". Ich habe geweint deswegen. Warum unterwerfen sich Deutsche so bereitwillig Verrückten und streuen sich ewig Asche auf`s Haupt? Weder mit der vergangenem DDR und schon gar nicht mit Hitlerdeutschland fühle ich mich in irgendeinerweise verbunden. Nach über 16 Jahren der Wiedervereinigung leider immer noch die Unterscheidung in "Ossis" und "Wessis" - warum? Die Amerikaner sind stolz auf ihre Nation (ein bunter mix aus aller Welt) - unser EX-Bundestrainer war nichtmal bereit, eine Medaille von seinem Heimatland persönlich zu empfangen. Persönlich bin ich bereit, einer neuen Zukunft in`s Auge zu sehen. Wir Deutschen sehen zu oft zurück und dabei bin und war ich keine Ausnahme. Liebe Grüße; Caro
Admin Kommentar: Ohne Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen gibt es keine bessere Zukunft.
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Barbara Strohmenger hat geschrieben am Di 31 Okt 2006 11:39:36 CET
Hallo, ich habe kürzlich das Buch "Tod dem Verräter" von Heribert Schwan (über den "Fall" Lutz Eigendorf) gelesen. Es ist wirklich erschütternd, wie weit die Stasi immer wieder gegangen ist, um ihre schändlichen Ziele zu erreichen.
Admin Kommentar: Einen ähnlichen Fall, mit weitreichenden Fakten beschrieben, können Sie in folgendem Buch nachlesen: Wolfgang Welsch Ich war Staatsfeind Nr. 1
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Klaus W. Knabenschuh hat geschrieben am So 29 Okt 2006 07:21:33 CET
Hat Ralph Giordano mit seiner These Recht, dass Deutschland zu wenig gegen den Rechtsextremismus unternimmt? Natürlich hat Herr Giordano recht ! Dieses braune Pack, dieser Abschaum ehemaliger "Weltverbesserer" gehört endlich und grundsätzlich abgeschafft und verboten. Dazu gehört allerdings auch der rot lackierte braune Abschaum der ehemaligen "Weltverbesserer" aus den NBL. Dieses rot lackierte braune Pack (STASI nebst Anhang) hat unser geistig-moralischer Wendekanzler in unsere Demokratie (ohne Not?) integriert. Nun erarbeiten wir diesen Verbrechern auch noch die hohen Renten des ö. D. für die sie nie einen Pfennig eingezahlt haben. Diejenigen, die unter diesen Verbrechern leiden mussten, erhalten nichts ! Als Ausgleich erhalten wir - die im Westen immer eingezahlt haben, nun geringere Renten (ein Studium wird nicht mehr angerechnet) Man kann jedem halbwegs intelligenten jungen Menschen nur empfehlen, so schnell wie möglich dieses Land zu verlassen und nur noch für sich selbst zu sorgen statt für solche und viel zu viele Politiker einen viel zu großen, unfähigen und Milliarden vernichtenden öffentlichen Dienst einen noch größeren nicht-öffentlichen Dienst die STASI. Was meinen die da "oben" eigentlich, wie lange das noch gut geht Dipl. Ing. Klaus W. Knabenschuh D-37154 Northeim
Admin Kommentar: Ein scheussliches System wird dadurch nicht weniger scheusslich das es ein noch scheusslicheres System gegeben hat. Beides ist furchtbar und darf sich nicht wiederholen. Dies äusserte Ralph Giordano im Zusamenhang mit dem Gräuel des Kommunismus/ Stalinismus im Vergleich zur faschistischen Nazibarbarei. Eine Demokratie ist nur so gut, wie die Menschen die sich dafür einsetzen. Zivilcourage zeigen und für Gerechtigkeit sich einzusetzen ist besser als nur den eigenen Vorteil zu suchen - langfristig rächt sich dies.
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HRT hat geschrieben am Fr 27 Okt 2006 16:54:37 CEST
EX - DDR - Bonzen erhalten für Ihre Verbrechen eine satte Renten-Nachzahlung. Opfer der DDR - SED Diktatur kucken auch diemal ins Leere
Admin Kommentar: Die Bundesrepublik als Rechtsstaat war nicht in der Lage die Täter und Mittäter der totalitären SED-Diktatur strafrechtlich zu belangen. Das Rückwirkungsgebot ist ein Grundsatz der Demokratie und beinhaltet - so bitter es für die notwendige Aufarbeitung erscheinen mag - das nur das anwendbare Recht der DDR zur Verurteilung herangezogen werden konnte. Da das Recht in der "Diktatur des Proletariats" ein Machtinstrument kommunistischer Ideologie war, sind mehrheitlich deren Funktionsträger unter Anwendung der DDR-Gesetze nicht als Verbrecher abgeurteilt worden. Aus diesem Grunde gestand der Rechtsstaat den Nomenklaturkadern und Mitverantwortlichen der SED-Diktatur einen gewissen Teil Rentenleistungen aus früheren Sonderversorgungssystemen der DDR zu - diese Entscheidung erklagten sich die Tausende einstiger Demokratiegegner bis vor den BGH. Da den Opfern und Verfolgten bisher keine ausreichenden Schadensausgleichsleistungen zugesprochen wurden, entstand eine im Laufe der Jahre zunehmende Verletzung des Gleicheitsgrundsatzes nach unserem Grundgesetz. Opfer werden bisher ein zweites Mal bestraft, Täter und Mittäter belohnt. Dies ist berechtigt zu kritisieren und der Mißstand muss beseitigt werden.
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matze hat geschrieben am Do 26 Okt 2006 21:40:15 CEST
hi leute ich suche ehm. HM des MfS. wohne im kreis potsdam (nähe berlin) wer jemanden kennt, der drüber reden kann, schreibt mir mal bitte. vielen dank
Admin Kommentar: Mit einem Zweizeiler glauben Sie einstige Mitverantwortliche des MfS zu erreichen?
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heiko hat geschrieben am Mi 18 Okt 2006 04:50:18 CEST
Hallo ! Kann mir jemand sagen ob es eine Liste der IM für den Raum Greiz gibt ??? . Ich weiss , dass nach der Wende eine Liste vom ,, NEUEN FORUM ,, rum ging . Kann diese aber nirgends mehr auftreiben . Ich finde nur die Liste der hauptamtlichen Ma. Danke und Gruss Heiko heikostattoo@t-online.de
Admin Kommentar: Immer wieder gibt es Gerüchte um vorgebliche Listen ehemaliger inoffizieller Mitarbeiter des MfS. Es gab und gibt keine umfassenden Publikationen dieser Art. Das Neue Forum war an der Veröffentlichung einer (nicht umfangreichen) Liste von IM aus der Region Halle beteiligt. Es gibt jedoch keine Datenbank oder kein vom MfS überliefertes vollständiges Verzeichnis ehemaliger Stasispitzel. Allein die zentrale Kartierung der Stasi, die der BSTU vollständig vorliegt, erfasst sämtliche registrierten inoffiziellen Mitarbeiter des Geheimdienstes der DDR.
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Bochwitz hat geschrieben am So 15 Okt 2006 18:56:12 CEST
Wer kann mir Informationen geben über einen Henning Kirchner aus Magdeburg der nach mermaligem Fluchtversuch anfang der siebziger Jahre spurlos verschwunden ist.Es gibt einen Bruder von Ihm Eckardt müßte heute im Hessischen Raum wohnen.Meine E-mail ist vobo62@arcor.de
Admin Kommentar: Bitte setzen Sie sich mit der BSTU in Verbindung. Ungeklärt sind bis heute Dutzende schon bekannter Fälle von DDR Bürgern, die im Zusammenhang mit Fluchtversuchen stehen.
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Hartwig Schuster hat geschrieben am So 15 Okt 2006 17:29:19 CEST
Ich erfahre soeben von einem Mitglied der CDU-Bundestagsfraktion, dass die Fraktion der SPD (als Großkoalitionär!!) die Ehrenpension für Verfolgte des SED-Regimes verhindern will, obwohl es in der Koalition vereinbart wurde. Es sollen sich angeblich "rechtliche Schwierigkeiten" damit ergeben, dass dsann auch Verfolgte des Naziregimes eine Pension verlangen könnten. (Na und, wieviele leben denn davon noch?) In Wirklichkeit will die SPD offenbar das Geld für die Opfer sparen, die ihnen als zu kleine Gruppe Wähler nicht interessant genug sind.
Admin Kommentar: Wenn Sie tatsächlich mit den involvierten Bundetagsabgeordneten Kontakt gehabt hätten wäre Ihre Aussage nicht so realitätsfern. Es gibt tatsächlich unterschiedliche Auffassungen über die Ausgestaltung der überfälligen Opferpension - das ein Nachteilsausgleich für Verfolgte der SBZ/ SED-Diktatur kommen muss, darüber ist sich die derzeitige Koalition jedoch im Klaren. Die Ausschüsse des Bundestages erarbeiten gerade aus dem Entwurf der CDU und neuen Vorlagen der SPD eine Gesetzesvorlage die umfassend den Opfern gerechter werden soll. Dieser Schritt ist überfällig. Falschdarstellungen sind jedoch nicht hilfreich.
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Klaus W. Knabenschuh hat geschrieben am Sa 14 Okt 2006 13:18:10 CEST
Spiegel-Thema: Rechtsextrmismus im Osten Ich schreibe mir seit vielen Jahren - auch und vor allem an unsere Politiker - die Finger wund. Es interessiert niemanden. Jetzt kommen - wie in dieser Republik mittlerweile Standard - die "Experten". Wahrscheinlich wird wieder ein Kompetenzzentrum gegründet mit noch mehr Angestellten des ö. D. Nur zur Erinnerung: Die STASI war ein rot lackiertes braunes Pack !!! Die Bürger der DDR haben somit zwei braune Diktaturen erfahren und verhalten sich auch so. Ein gewisser Herr Kohl hat diese STASI-Verbrecher in unsere Demokratie - ohne Not ? - integriert und mit vorzüglichen Renten des ö.D. versorgt. Das gelang ihm so gut, daß diese Verbrecher heute in ihrer so eigenen und unnachahmlichen Art auftreten, als wären sie Mitglieder eines CVJM gewesen und verhöhnen alle, die in ihren Gefängnissen saßen, als die wahren Übeltäter. Wann geht den Entscheidern in dieser Republik wohl ein Licht auf ? Klaus W. Knabenschuh Northeim
Admin Kommentar: Der erste SPD-Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag von 1946 bis 1952, Kurt Schumacher prägte den Begriff der "rotlackierten Faschisten" angesichts der damals schon offenkundigen Verbrechen der Stalinära. Doch die Erscheinungsform der totalitären SED-Diktatur änderte sich im Laufe der Jahre. Aus einer physisch zerstörerischen Diktatur wurde eine Gesellschaft die durch allumfassende Repression die Menschen überwiegend zu widerstandslosen und indoktrinierten Bürgern machte. Ein direkter Vergleich mit dem Faschismus und der DDR ist daher schwierig - nicht jedoch der Vergleich brauner Diktaturen mit den weltweiten Folgen des Kommunismus. Im Namen dieser Ideologie, die vorgeblich dem Menschen dienen soll, wurden ca. 100 Millionen Menschen getötet.
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Christiane Slotos hat geschrieben am Sa 14 Okt 2006 08:42:45 CEST
Hallo!!! Ich brauche drigend Hilfe. Ich suche ehmalige Häftlinge die in Brandenburg in der Zeit von 1982-1986 da waren. Ich benötige sie als Zeugen.Außerdem suche ich einen guten Anwalt der meinen Bruder vertreten kann.Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen. Es ist sehr wichtig. Hochachtungsvoll Christiane Slotos
Admin Kommentar: Konkrete Hilfsanfragen können Sie direkt per Mail an uns reichten - wir helfen in nachvollziehbaren Fällen so gut wir es können.
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Karin hat geschrieben am Do 12 Okt 2006 23:38:03 CEST
Hallo Her Falcke, habe in der letzten hvd-Ausgabe ihren Artikel zum Spielfim "Das Leben der Anderen" gelesen und bin begeistert. So klar und deutlich hat es noch niemand auf den Punkt gebracht. Danke! Grüsse von Karin
Admin Kommentar: Mehr kritische Medienberichte und Sachmeinungen finden Sie in unserem Forum. "Das Leben der Anderen" war anders - ganz anders. Auch die Auszeichnungen für Einzelleistungen des Films ändern nichts an dem unerhörten Plot, der "Sonate für den guten Menschen" - einem Offizier der Stasi. Der BSTU ist kein Held in den Reihen der Tscheckisten der DDR bekannt. Mitleid mit den Tätern statt den Opfern ist eine Farce die auch die künstlerische Freiheit arg strapaziert.
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S. Pfeiffer hat geschrieben am Di 10 Okt 2006 22:17:13 CEST
Lieber Herr Falke, ich besuche Ihre Seite seit längerem und mir fiel auf, dass in der letzten Zeit nicht viel von Ihnen zu hören war. Schön, dass sich das wieder geändert hat. Mit herzlichen Grüssen S.Pfeiffer
Admin Kommentar: Herr Falcke ist weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv bei der Mitgestaltung dieser Seiten.
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Stefan Heinen hat geschrieben am Mi 04 Okt 2006 21:01:40 CEST
Vielleicht kann man uns hier helfen! Meine Frau würde gerne wissen wo sie einsichtin ihre Stasiakten beantragen kann, wie die Behörde jetzt heißt und ob es vielleicht eine Internetadresse gibt. Bitte schreibt uns doch an unsere E-mail adresse, Stefanalexphilip@web.de
Admin Kommentar: Sie finden die Antwort auf Ihre Fragen Dutzendweise in Kommentaren des Forums - nachlesen müssen Sie schon selbst.
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Kakessi hat geschrieben am Di 03 Okt 2006 21:29:05 CEST
Suche einen alten Freund, Frank Lehmann, geb. 1965/66. Lebte in Berlin-Marzahn (zu DDR-Zeiten Karl-Maron-str. 22).Wurde 1984 in Bautzen inhaftiert, wegen angeblicher Republikflucht. Habe ihn Ende 1989 Anfang 1990 in Berlin-Lichtenberg wieder getroffen. Er wurde im Zuge der Amnestie freigelassen. War erschrocken über seine vielen Tätowierungen am ganzen Körper. Würde ihn gerne wiedersehen. War seine große Liebe aus Berlin-Karlshorst und hieß damals Kathrin Wagner. Wer kann mir helfen? Danke !!!!
Admin Kommentar: Viel Glück!
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