Berthold Noeske hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:59:35 CET
Diese Homepage scheint mir der richtige Ort zu sein, um Hilfe für mein Projekt zu bekommen. Ich arbeite an einer Dokumentation mit dem Arbeitstitel "DDR-Opfer der 50er Jahre in Eberswalde". 1951 wurden ca. 8 Menschen verhaftet, die in Sibirien landeten - zwei Ofer sind mir bekannt. Wer landete nach dem 17. Juni 53 aus Eberwalde im Knast? 1955 wurden ca. 5 Kaufleute verhaftet, wer kennt davon welche? Was ist mit dem Kaufmann Leo Pelz geworden? Die Fluchthintergründe meiner Familie sind unter www.ekseon.de/eberswalde.html einsehbar.
Admin Kommentar: Viel Glück bei der Suche! Sollten Sie unseriöse Kontakte bekommen, mailen Sie es uns.
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Torsten Preuß hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:55:52 CET
Guten Tag an alle Leser dieser Seite. Zum Thema Aufarbeitung unserer jüngsten deutschen Vergangenheit habe ich hier vieles gelesen, was ich ähnlich sehe. Deshalb habe ich ein Buch über diese Zeit geschrieben, das 'offiziell' bis heute lieber 'verschwiegen' wird. Also versuche ich auf diese Art Leser zu finden. Alles weitere steht unter http://www.toponlineverlag.com wer will, einfach reinlesen....viel Spass dabei, Torsten Preuß
Admin Kommentar: Nicht jedes Buch das sich mit dem Unrechtsstaat DDR beschäftigt ist automatisch und qualitativ öffentlich zu würdigen. Sie benutzen unser Gästebuch ausschlieslich für Eigenwerbung - das spricht nicht für Sie.
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jaak coudeville hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:53:02 CET
Sehr geehrte Damen und Herren, Seit dem August1983 habe ich mit Gabi Schönrock korrespondiert und dies für einige Jahre. Ich war bei einem Sommerkurs in der PH Erfurt gewesen, und sie war damals die 16-jährige Tochter des Kursleiters. Ich möchte mal wissen ob mein Name in Stasiakten auftaucht und wenn das der Fall ist, ob ich die Fragmente lesen darf. Darf ich auf eine Antwort hoffen? Mit vielen Grüssen Jaak Coudeville Deutschlehrer Meeuwenlaan 15 B - 8370 Blankenberge
Admin Kommentar: Auch Sie können bei der BSTU (www.bstu.de) einen Antrag auf Akteneinsicht stellen. Sollte es Hinweise auf Stasiakten zu Ihrer Person geben, bekommen Sie innerhalb von ca. 8 Wochen einen schriftlichen Zwischenbescheid. Ein Antragsformular finden Sie auch auf unserer Seite unter "Downloads".
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Jens Rasum hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:50:07 CET
Hallo, ich war auch in der DDR 24Monate inhaftiert und hatte 2 Verurteilungen wegen § 213 Die erste 1985 (12 Mon.) die zweite 1986 (20 Mon.) bei der ersten saß ich im Jugendhaus Halle bis zur Entlassung in die DDR wurde da schwerkrank durch die Akkordarbeit. Lag dann auf dem Med.-punkt. Meine Frage ist, ob noch Medizinische Unterlagen aus der Zeit noch existieren? Wenn ja, wo und wie komme ich da ran? Bin jetzt durch die Haftfolgen Frührentner.
Admin Kommentar: Die erhalten gebliebenen Häftlingsakten der Strafanstalten werden mittlerweile zentral archiviert und sind für Sie als Betroffener einsehbar. Vermutlich liegen Nachweise über Ihre sogenannte medizinische Betreuung im Bundeszentralarchiv in Berlin - die Adresse finden Sie in unserer Linkabteilung.
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Eva Schlingensief hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:48:39 CET
Mein Cousin Jörg Bocho, leider im Jahr 1997 an den Spätfolgen seiner Haft verstorben, war von 1969 bis 1976 in Hohenschönhausen (8 Jahre) und die letzten 2 Jahre in Bautzen II vor seinem Freikauf und der Entlassung in die Bundesrepublik. Er war in Bautzen im 3. Kommando. Ich würde gerne Erfahrungen und Informationen austauschen mit Mitgefangenen, soweit noch am Leben und interessiert.
Admin Kommentar: Sie sollten Ihre Anfrage an das Bautzen-Kommitee richten und unbedingt Kontakt mit der Stiftung-Hohenschönhausen aufnehmen.
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Wieland Vogel hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:46:43 CET
Mein Rehabilitationsnachweis ist abhanden gekommen. Wo bekomme ich einen neuen Nachweis ausgestellt? Ich war im damaligen Karl-Marx Stadt im Stasigefängnis am Kassberg wegen staatsfeindlicher Hetze inhaftiert.Für einen Hinweis wäre ich sehr.
Admin Kommentar: Dann melden Sie einfach bei der Landesbehörde die Ihre Rehabilitation ausgefertigt hat. Zuständig ist immer das Bundesland in dem Sie in der DDR verurteilt wurden.
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Herr Zimmermann hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:06:42 CET
Liebe Macher der Seite, Ich war selber betroffen in der DDR und weiss wie man sich fühlt wenn hier Beiträge gelesen werden. Ich hoffe für mich das ich hier Hilfe finde, um meine versaute Jugend aufzuarbeiten. Ich bin noch Heute sehr betroffen wenn ich mich mit dem Unrecht beschäftige. Selber war ich 18 Monate in Haft, die Bedingungen sind den Wenigen bekannt, was ich in seltenen Gesprächen feststellen muss. Also ist noch viel Arbeit zu verrichten, um die Gechichte aufzuarbeiten. Leider sind die Regierungen immer wieder nicht fähig sich mit diesem Thema auseinander zusetzen. Sie steht meist Hilflos daneben und kann sich nicht zu einer richtigen Endscheidung durchringen, aus welchen Grüden auch immer. Aber dafür müssen wir kämpfen, aber wie? Solche Menschen wie ich wollen die Vergangenheit vergessen, aber so geht es mir, ich werde immer wieder auf den Boden der Tatsache zurückgeholt. Mann kann nicht vergessen!!!! Das muss ich immer wieder feststellen. Es gibt so viele unbeantwortete Frage(ungeklärter Tod meiner Mutter, war mein Vater wirklich ein Wirtschaftsverbrecher in der DDR, warum wurden mir immer wieder Steine in den Weg gelegt nach meiner politischen Haft)? Wie Ihr sieht habe ich einige wichtige Fragen. Bevor meine Fragen nicht geklärt sind, werde ich nie richtig zur Ruhe bekommen. Zum Glück habe ich meine Frau seit 20 Jahren, wer weis was aus mir geworden wäre. Noch mal wie kann man mir und anderen die sich noch verstecken geholfen werden? Was ich gut finde, ist das sich schon einige junge Leute für diese geschichtliche Vergangenheit auseinandersetzen wollen. Weil das Unrecht darf nie Vergessen werden, nur um den Frieden´s willen der Menschheit, egal welches Unrecht auf dieser Welt geschehen ist oder noch geschehen wird. Mit freundlichen Grüssen Zimmermann
Admin Kommentar: Sie sollten über eine stationäre Therapie in einer auf posttraumatische Erkrankungen spezialisierten Klinik gemeinsam mit Ihrem Hausarzt nachdenken. In unserer Rubrik "Downloads" finden Sie fundierte Informationen, siehe: http://www.stasiopfer.de/component/option,com_docman/task,doc_download/gid,12/Itemid,243/
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Immo Sennewald hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:05:10 CET
Am 17.Juni 1953 weigerten sich einige Soldaten der Roten Armee, auf Aufständische zu schießen. Sie wurden m.E. exekutiert. Wer hat genauere Informationen über Hergang und Opfer?
Admin Kommentar: Darüber gibt es keine Nachweise. Sie finden im Internet unter enstprechenden Suchworten genügend Informationen, bitte lesen Sie selbst nach.
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Hr.Körner hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 20:02:18 CET
Suche Gesprächskreis in Berlin für mehrjährigen,willkürlich als Spion inhaftierten Mann Mitte der 50er Jahre (Haftort Bötzower Berge).Er wurde später freigekauft und erhält Opferrente (Jahrgang 1936).Vielleicht kann auch ein Interview ihm etwas von seiner Verbitterung über sein verpfuschtes Leben nehmen.
Admin Kommentar: Nehmen Sie mit dem Dachverband der Opferverbände, der UOKG Kontakt auf - dort können Ihnen seriöse reginale Ansprechpartner genannt werden. Siehe: www.uokg.de
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Uwe Hell hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 19:57:09 CET
Hey ich bin ein "Wessi" aus Saarbrücken und möchte nur zum Ausdruck bringen, wie sehr mich das ganze mit der ehemaligen DDR berührt! Hut ab Leute, sowas sollte niemals in Vergessenheit geraten! Gruß aus Saarbrücken
Admin Kommentar: Demokratie ist kein Geschenk. Deutschland liess in einem Jahrhundert zwei Weltkriege und zwei unterschiedliche Arten von Diktaturen zu - dies darf sich nicht wiederholen und fordert gesellschaftliche Aufarbeitung um eine friedvolle und demokratische Zukunft in unserem Land zu sichern. Extremisten darf es durch Mitläufertum nicht leicht gemacht werden - Zivilcourage gegen linksextremistische und rechtsextremistische Ideologien muss zur Selbstverständlichkeit werden.
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Wolfgang hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 19:52:41 CET
Suche den Erfahrungsaustausch mit einst Inhaftierten, um das Erlebte durch Einflussnahme von Stasi und Konsorten wach zu halten.
Admin Kommentar: Ein ungesundes Anliegen - Sie sollten versuchen das Erlebte zu verabreiten und nicht dauerhaft wachrufen. Retraumatisierungen sind die häufigste Gesundheitsstörung nach politischer Haft, nach Folter oder Gewalterlebnissen. Gespräche unter Leidensgefährten bieten auch viele positive Aspekte - so das Verständnis des Erlebten.
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J.U. Frank hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 19:51:17 CET
hallo zusammen,ich suche zwecks erfahrungsaustausch jugendliche, die wie ich von 1982-1984 in jugendhaus dessau waren, damals g9 und g11. auch können sich andere personen melden die etwas über die zeit in der einrichtung wissen möchten.
Admin Kommentar: Sie können über die Haftgründe und Verhältnisse in Jugendwerkhöfen der DDR im Forum berichten.
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Hans Edlund hat geschrieben am Do 08 Feb 2007 19:48:40 CET
Hi I'm impresseda about this webpage and all the information. My reason to be here is to find some friends from the former GDR, all three of them was in prison for political reason. I met two of them after they have been released, but lost the contact. Is there anywhere in this forum or other forums, there I make an inquiry? Br Hans
Admin Kommentar: Sorry, we can´t help you. Without Names it´s hardly to find contact.
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Anett Wunderlich hat geschrieben am Di 19 Dez 2006 02:56:02 CET
Hallo interessantes Gästebuch und sehr interessante Seite.Gefällt mir sehr. Echt klasse werde bei Gelegenheit wieder mal vorbei schauen. Sonnige Grüße aus der Karibik von Anett
Admin Kommentar: Ihre Werbung wurde entfernt
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Renate Töpfer hat geschrieben am Di 19 Dez 2006 02:56:00 CET
Viele Grüße aus Norwegen,ich habe ein ähnliches Anliegen wie Sabrina, nur betrifft es mich. Wie beantragt man die Einsicht in seine Akte ?
Admin Kommentar: Durch Antragstellung bei der BSTU - Sie müssen nur wenige Minuten im Internet nachlesen. Zudem bekommen Sie das Antragsformular in unserer Downloadabteilung.
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Steiner hat geschrieben am Di 19 Dez 2006 02:55:59 CET
Hallo an Alle, Suche René Schalk... wer kann mir helfen, suche eine Person, war 1984/85 in JVA Naumburg. 1985/86 JVA Karl-Marx-Stadt. Name: René Schalk. Wer kennt den René und wo ist er abgeblieben??? Danke und Gruss Bernd b.steiner@hotmail.de
Admin Kommentar: Jedes Einwohnermeldeamt hilft kostenpflichtig weiter - sofern Sie den letzten Wohnsitz in der DDR kennen.
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Sabrina hat geschrieben am Di 19 Dez 2006 02:55:57 CET
Hallo Ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen. Ich möchte gern die Stasiunterlagen von meinem Vater anfordern. Mein Vater ist vor einiger Zeit verstorben. Weiß jemand, wie das abläuft, wo ich diese anfordern kann. Wäre euch sehr dankbar. Gruß Sabrina
Admin Kommentar: Unterlagen von Verstorbenen könen Sie nur in Ausnahmefällen einsehen. Das Stasiunterlagengesetz wude diesbezüglich modifiziert. Lassen Sie sich über die aktuellen Möglichkeiten telefonisch von der BSTU beraten. Hinweis: sofern Ihre Lebenssituation durch den Vater entscheidend geprägt wurde oder Sie Klarheit für schicksalhafte Erlebnisse im Zusammenhang mit Ihrem Vater benötigen; dann dürfen die Stasiakten bevorzugt herangezogen werden. Dies ist jedoch eine iErmessensfrage der BSTU:
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etze hat geschrieben am Di 19 Dez 2006 02:55:55 CET
Platon kommentierte diese Haltung vor beinahe 2400 Jahren ironisch: "Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst."
Admin Kommentar: Diktaturen entstehen durch die üblichen ca. 70% Mitläufer in einer Gesellschaft. Falscher Egoismus erweist sich dann ebenso als Dummheit und Katalysator von Diktaturen.
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willi hat geschrieben am Di 19 Dez 2006 02:55:53 CET
Ein Gruß für Ursula - Ursula Kempe am 18.11.1984 im konzentrierten Lager Hoheneck im Kampf um persönliche Freiheit ums Leben gekommen.
Admin Kommentar: Bitte schreiben Sie mehr über die Todesumstände - vielen Dank. Gerade extreme Schicksale sind geeignet den Lesern ein reales Bild über die repressiven Seiten der DDR zu vermitteln.
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Heinz-Peter Tjaden hat geschrieben am Di 19 Dez 2006 02:55:49 CET
Ob Hitlerfaschismus, ob SED-Diktatur: Mit der Geschichtsaufarbeitung gibt es immer für mich unbegreifliche Probleme.
Admin Kommentar: Nach dem Untergang einer Diktatur herrscht immer Ratlosigkeit. Täter wollen ihr Schuld nicht eingestehen, die Mehrheit der Bürger - Mitläufer - lehnen eine Mitverantwortung ab und Opfer haben kaum eine Lobby. Alte Eliten und Mächtige versuchen am Ball zu bleiben. In einer Demokratie sind die Chancen zur Aufarbeitung weitaus besser. In Deutschland erkämpfte die friedliche Revolution von 1989 den Erhalt und die Öffnung der Akten des totalitären Machtapparats. Das ist weltweit einmalig. Es gibt keine Patentrezepte zur Aufarbeitung - wer dazu beitragen kann sollte es jedoch tun. Gerade die politischen Häftlinge aus SBZ/ SED-Diktatur müssen den Mut haben sich einzubringen.
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